inerlime

Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt


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Kennt Ihr Kimchi?

Eigentlich war ich heute Morgen in Sachen Notebook unterwegs. Auf dem Rückweg hielt ich am Biomarkt und kaufte ein. Ich bummel gern durch den Markt, betrachte all die schönen Sachen und fühle mich dann so reich. Das alles könnte ich kaufen. Was ein Segen. Um so leichter fällt es mir, nur ganz kleine Mengen, ein gelbes Mangoldbund hier, eine hübsche große Gemüsezwiebel dort, dazu eine glänzende Zuchini (wird das so geschrieben?), ein Kilo gemischte Äpfel etc.

Die Äpfel sind dieses Jahr teuer. Das Kilo kostet knapp 5 Euro. 10 DM für ein paar Äpfel, da hätte meine Oma auf dem Dorf gelacht. Sie hätte mit dem Kopf geschüttelt und wäre in den Garten oder in den Keller gegangen, um einen Korb voll davon zu holen. Jaja, die Städter 😉 Ich wähle gern von jeder Sorte 1-2 kleine Äpfel. Ich denke immer, jede Sorte hat etwas anderes zu erzählen und ganz eigene Zusammensetzungen an Vitaminen und Mineralstoffen. Das macht mich glücklich.

Ich lege sie alle in eine Tüte, sie haben alle den selben Preis.  Dann noch ein paar frische Kresse- & Radicciosprossen, die streue ich über mein Essen. Dazu drei Pilzsorten (jewels nur 2 Pilzchen), jungen Spinat und Salate. Und nach langer Zeit mal wieder gemahlene Erdmandelflocken. Erdmandelflocken sind stark basisch und ein Löffelchen davon über mein Habermus oder Smoothie – das mag ich und es ist so wohltuend. Die Flocken sind recht teuer, aber so ein Tütchen hält auch eine ganze Weile. Zumindest bei mir. Dann mein obligatorischer Bummel durch die Kosmetikabteilung. Ich mag die milden Düfte, die schönen Öle. All die Cremes und Tuben. All die Versprechen. Meine Hautpflege ist sachte. Trockenbürsten. Gute Öle. Und ich schwöre auf die alte blaue NIVEA-Dose. Die benutze ich für alles. Doch ich forsche gern, entdecke, was es alles gibt. Cosmetic Columbus quasi 😀

Während ich so rumtestete, fiel mir ohne viel Zusammenhang ein: Kimchi. Vielleicht hat der Markt sowas? Kimchi ist seit einiger Zeit eine meiner Lieblingsspeisen. Ich esse es beim Koreaner oder im Shanghai-Restaurant mit authentischer Küche.

Kimchi ist nicht gleich Kimchi.

Es gibt riesige Unterschiede. Im Prinzip handelt es sich um eingelegtes Gemüse. Traditionell meist Spitzkohl oder Weißkohl. Der kommt fein geschnitten in einen Toptopf mit verschiedenen Zutaten. Da gärt er dann wohl vor sich hin und raus kommt ein fermentiertes Gemüse, das leicht süß, säuerlich, salzig und etwas scharf schmeckt. DasKimchi isst man in China zu allem, ich selber esse es zu Vorspeisen und Hauptspeisen. Es schmeckt nicht nur hervorragend. Es ist ein Segen für den ganzen Körper. So bekömmlich und gesund.

Vielleicht sollte ich mal einen eigenen Beitrag nur über Kimchi schreiben. Zur Zeit hab ich noch zu wenig Ahnung davon. Ich mag es und es bekommt mir sehr. Jedenfalls kam meine Intuition zur rechten Zeit, nachfragt – und tatsächlich – da lag es – eine kleine Packung Kimchi im Kühlregal. Also eingepackt und zuhause ausgepackt und direkt mal probiert. Es schmeckt schon gut. Doch ich kenne es noch besser. Ich möchte die Herstellung schön länger mal ausprobieren. Wenn es soweit ist, blogge ich Euch das.

Liebe Grüße

inerlime

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Obacht

Heute, am Tag 2 des Fastens sehe ich, dass selbst der Aufenthalt in meinem Blog dafür sorgt, dass ich zulange am Netz bin. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Alles ausgemacht. Doch möchte ich die kommenden 40 Tagen meine Gedanken hier schreiben, deshalb habe ich eben den Rechner nochmal angemacht.

Um Euch meine Beobachtung zu schreiben. Mir gehen viele Gedanken durch den Sinn. Und am liebsten würde ich alle 10 Minuten einen neuen Beitrag posten. Aber die kommenden 40 Tage sollen auch eine Zeit des Maßes sein. Des Maß findens.

Fazit heute: Mein Geschenk für die Zeit – also Smartphone aus – habe ich mir geschenkt. Und es tut gut. Zudem habe ich gut gegessen, nur ein bißchen zu wenig getrunken. Was ich mehren möchte – mit der Abwendung von Smartphone – ist die Hinwendung zu Gott. Ich möchte Raum für bewusstes Beten. Mal schauen.

Habe mich heute Abend gut gepflegt. Das tut mir gut und ich bin dankbar, dass ich Zeit und Raum habe, das so zu machen.  Gleich sprühe ich noch ein gutes Spray auf das Kopfkissen. Und dann gehe ich schlafen.

Wünsche Euch eine gute Nacht.


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Meine Lieben :)

Nu isses soweit. Ich blogge wieder 🙂

Handy ist abgeschaltet und das bleibt auch so. Bis 31. März. Detox Digital – na, und was such ich dann jetzt hier auf dem Blog? Zack zack, Stecker raus, sofort! 😉

Ich könnte es verstehen.

Aber im Grunde gehts nicht um den Stecker. Es geht um Trott. Mit dem ich mich nicht mehr wohl fühlte. Der sah nämlich (wer nämlich mit h schreibt ist dämlich, fiel mir grad ein und ich wollts Euch nicht vorenthalten) so aus, dass ich am Abend nach dem Heimkommen das Smartphone anschaltete und von da an STUNDEN im Netz verbrachte.

Erstmal WhatsApp, Mails, fb & co checken, dann mal wieder WhatsApp … zwischen all dem ein bißchen googeln zu den (vielen) Dingen, die mir spontan in den Sinn kamen.

Oft wurde es damit (zu) spät am Abend und wiederholt dachte ich „was mach ich hier eigentlich?“ Irgendwann, in einem offensichtlich lichten Moment, kam die Antwort. Es war mein Ersatz für Menschen. Für Miteinander. Meine Sehnsucht nach Gemeinschaft. Der lichte Moment – trauriges Erkennen – ich war einsam.