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Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt

No more Drama

Entdecke grade No more Drama, gesungen von We McDonald bei The Voice of Irgendwo…Unfassbar gut. Und während ich das Lied wieder und wieder höre, entstehen auf einmal Sequenzen wie Bilder, bewegte Bilder, Ausschnitte aus meinem Leben stehen im Raum, unsichtbar, durchsichtig transparent und doch wie ein Film, Bilder aus meiner Kindheit, Jugend, Erwachsenenwelt, dann plötzlich Karl Lagerfeld, sein Tod, das Erkennen, dass (s)eine ganze Lebenssequenz zu Ende ging, eine, die ich weite Strecken begleitet habe… nun ist er weg, gegangen, wie so viele vor ihm. Und ich stehe hier. Sehe Anfang bis jetzt, sehe mein Leben, ein Wimpernschlag, zwei Wimpernschläge, ein Nichts an Zeit so schnell vorbei, dass es schmerzt, ich spüre den Schmerz des Verglühens wie der Stern, der Trilliarden Kilometer entfernt durch die Nacht düst und sich selbst doch schon überholt hat. Es ist wie ein Erkennen von damals bis heute und demnächst und Ende und vorbei und das alles bin ich und war ich dann und das wars und es ist kaum greifbar und tut so weh und ist nicht zu halten wie Sand durch meine Finger, mein eigenes Leben, das meiner Geschwister, meiner Familie, meine Freunde – eine Frage der Zeit und alles wird vergangen sein? Wer sind wir dann noch, wenn wir nicht mehr da sind und waren wir je da und was waren wir, wenn es uns danach nicht mehr gibt? Sehen wir uns wieder, bleiben wir auf ewig verbunde, war das alles nur eine Illusion auf der unendlich dimensionalen Zeitspur des Seins?

No more Drama – es ist nicht (nur) das Lied, es ist die Stimme und das zwischen der Stimme von We McDonald, das all das in mir auslöst. Es scheint, als sänge sie aus einer höheren Kraft …

We Mc Donald – No more Drama

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Cerato – was meinst Du dazu?

Unsichtbarer Satz: „Ich bin mir nicht sicher“

Die Bach Blüte Cerato im negativen Zustand hat die Anbindung an die innere Stimme verloren. Bei Entscheidungen weiß sie deshalb nicht, wonach sie sich richten soll. Ihr Gefühl gibt ihr keinen Hinweis. Also fragt Cerato im Außen. Einmal. Zweimal. Um sicher zu sein evtl. auch ein drittes mal.

Sie richtet sich dann nicht unbedingt nach der Antwort, denn sie weiß ja nicht, ob die Antwort richtig ist. Also fragt sie evtl. auch noch andere Leute. Oder liest in einem Ratgeber nach. Oder in zwei. Oder drei. Auch viele Notizzettel mit Ausschnitten zu Wissen aus allen möglichen Themen sind typisch in dem Zustand.

Der Kern der Sache: die Innere Unsicherheit. Im Arbeitsumfeld sind Leute oft genervt von der scheinbaren Unselbständigkeit der Kollegin oder des Kollegen. Doch sie täuschen sich. Ihr Gegenüber kann viel. Weiß viel, oft mehr als die meisten anderen. Cerato im negativen Zustand ist nicht unselbständig. Dieser Mensch hat lediglich größte Angst, einen Fehler zu machen. Es ist das Schlimmste für sie. Deshalb möchte sich Cerato immer und in jeder Situation absichern.

Tja. Wer hätte das nicht gern. Aber so läuft das Leben nicht. Man probiert was, es klappt oder nicht, man lernt (im besten Falle) was draus und macht es beim nächsten mal besser. Oder beim übernächsten 😉 Natürlich kann und soll man sich gut auf manches vorbereiten, doch letztendlich hat man meist keine Garantie. Dafür aber Zuversicht. Also versucht man’s.

Nicht so Cerato. Da ist die Angst vor Kritik, die Angst vor dem eigenen Scheitern, schlicht, die Angst davor, den Fehler gemacht zu haben. Das wäre der gefühlte Untergang.

Um einen solchen Zustand zu lockern oder zu lösen, kommt die Bach Blüte Cerato zum Einsatz. Durch die Einnahme der Blüte, die auch Bleiwurz oder Hornkraut genannt wird, erlebt der Mensch im negativen Cerato-Zustand, wie sie mit jedem Tag selbstsicherer wird. Sie beginnt, eigene kleine Schritte zu gehen und aufgrund der besonderen Fähigkeiten und des großen Wissens steht den Erfolgen da nicht viel im Weg. So wächst das Zutrauen in das eigene Handeln und in die eigenen Entscheidungen mehr und mehr. Und mit ihnen die Verbindung und das Vertrauen in die innere eigene Führung.

Die positive Seite an Cerato im ausgeglichenen Zustand ist ein sehr gewissenhafter Mensch, der dank seiner Aufmerksamkeit Großes bewirken kann. Da ist z.B. die Ärztin oder der Arzt, der sich genau informiert, um wirklich die passende Hilfe für den Patienten zu finden. Oder die Therapeutin oder der Therapeut, der vielen Patienten aufgrund seiner besonders guten Intuition besondere Unterstützen zu geben vermag.

Doch auch im ganz normalen Alltagsleben braucht der Mensch eine innere Navigation, eine Entscheidungshilfe für den eigenen Weg. Und genau die kommt mit der Bach Blüte Cerato zum Vorschein.

Centaury – die Dienende

Kommen wir zu einer Bach Blüte, die im Negativzustand für viele Frauen steht. Und doch bin ich sicher, dass es auch manche Männer gibt, die sich darin wiederfinden. Auch wenn sie selten darüber sprechen. Egal ob Frau oder Mann, Euch ist dieser Text gewidmet.

Unsichtbarer Satz: „Bitte mag mich.“

Centaury, das Tausendgüldenkraut, ist im negativen Zustand eines ganz sicher: zu gutmütig.

Sie lässt sich alles gefallen und das über lange Zeit. Man könnte meinen, sie hat keinen eignen Willen, kein Ziel außer dem Gegenüber gerecht zu werden. Deshalb nennt man Centaury auch öfter die Blüte des Dienens.

Da ist die Sekretärin, die seit Jahren ihrem cholerischen Chef den Kaffee hinterherträgt, sich täglich Beleidigungen anhört und dann noch still nickt, als er ihr sagt, sie habe ihren Arbeitsplatz nur ihm und seiner Nettigkeit zu verdanken.

Ja, es kann einem schon mal den Magen zusammenziehen, wenn man das hört. Und man denkt – warum lässt sie sich das gefallen? Sie hat das doch nicht nötig! Ich meine – niemand braucht so eine schlechte Behandlung – und bei Centaury kommt noch dazu: Sie hat eigentlich richtig was drauf!

Denn in der Mühe, es dem oder den Auserwählten recht zu machen, eignet sie sich vieles an, Wissen, Können und setzt all das ein, um dem Gegenüber gerecht zu werden.

Centaury lässt sich leicht beeinflussen und leider auch ausnutzen. Da ist die langjährige unglückliche Ehe, in der sie alle Arbeit alleine schultert und der Partner (egal ob Mann oder Frau) sie beschimpft und manchmal auch schlägt. Da ist die Arbeitsstelle, auf der Centaury alle unliebsamen Arbeiten übernimmt. Denn sie kann nicht NEIN sagen. Sie kann keine Grenze setzen. Und das wissen die Menschen in ihrem Umfeld. Mit dem Maße, wie der Respekt vor der Person abnimmt, landen die Jobs auf ihrem Schreibtisch. „Könntest du vielleicht…“ … „Ja, leg hin, mache ich gerne für Dich…“  (lächelnd). Die Kollegen schmeißen die Akten auf den Tisch und machen Feierabend. Nicht so Centaury. Sie arbeitet bis in die Nacht. Denn sie weiß (vermeintlich), wenn sie das schafft, werden sie sie mögen. Im Umkehrschluss – wenn sie es nicht erledigt – mögen sie sie nicht.

Und da wird’s gefährlich. Denn das ist der Schlüssel.

Centaury tut alles für andere, um Anerkennung zu erhalten. Nicht die Anerkennung, bei der man einen Oskar im Rampenlicht erhält. Das wäre vielleicht die Bach Blüte Heather*. Nein. Centaury möchte einfach gemocht werden. Sie möchte zwischenmenschliche Anerkennung. Dazu gehören. Angenommen sein. Wer von uns mag das nicht? Gemocht werden, Anerkennung finden in der Familie? Im Kollegenkreis? Unter Freunden? Das ist ein menschliches Grundbedürfnis. Und es tut gut.

Doch im Unterschied zu anderen Menschen tut es Centaury nicht einfach nur gut. Es scheint für sie überlebensnotwenig. Die Ablehnung des Gegenübers wäre für sie wie ein Todesstoß. Es macht ihr schreckliche Angst. Deshalb kommt ihr ein NEIN nicht über die Lippen. Die Gefahr der Ablehnung, der Anfeindung ist zu groß.

Also setzt Centaury keine Grenzen. Das scheint ihr sicherer. Leider bringt das Verhaltensmuster nicht, was sie sich davon erhofft. Die Menschen nehmen sie nicht ernst. Sie wird ausgenutzt, von außen belächelt und manch grober Mensch verpasst auch mal einen abfälligen Spruch.

Das tut Centaury weh. Und sie sagt sich „Er meint es schon nicht so.“ Doch. Meint er. Aber das könnte sie nicht aushalten. Sie müsste gehen. Raus aus der schmerzhaften Comfortzone, die (scheinbar) immer noch sicherer ist als ein mutiges „STOP“, „NEIN“ und eine Veränderung der Lebensumstände.

Und hier kommt die Bach Blüte Centaury ins Spiel. Sie hilft Menschen „NEIN“ zu sagen. Und die Wirkung der Blüte ist dabei so sanft, dass die Person sich selber wundert über die Leichtigkeit, mit der sie auf einmal Grenzen zieht. Oft merkt sie es am Anfang erst hinterher, dass sie neu reagiert hat. Sie spürt, wo jemand sie über den Tisch ziehen möchte, lehnt sich zurück und antwortet in aller Ruhe, dass sie das nicht möchte.

Die Bach Blüte Centaury bringt die innere Person zum Vorschein. Und das alles ganz im Stil der Centaury im positiven Zustand: unaufgeregt, kompetent, freundlich – und sicher.

Centaury im ausgeglichenen Zustand weiß, wann sie ja und wann sie nein sagen möchte und tut das ohne zu zögern. Mit dieser inneren Sicherheit wandelt sich ihre Fähigkeit zu dienen in ein ganz neues Dienen. Es wird das Dienen an einer guten Sache, einem wichtigen Projekt, an etwas, das ihr selber wirklich am Herzen liegt. Welch ein Glück für die Welt!

Beech – Nein!

Überkritisch, nörgelnd, an allem und jedem was auszusetzen?
Willkommen bei der Bach Blüte Beech 😊

Unsichtbarer Satz:
Meine Welt ist die einzig wahre. Wackel nicht daran.

Menschen mit diesem Ungleichgewicht sind leicht zu erkennen. Sie haben ständig was auszusetzen. Und sind generell erst mal ‚dagegen‘. Ihre Intoleranz und auch mangelndes Mitgefühl machen sie nicht wirklich zu Sympathieträgern.  Ihrem eigenen Weltbild erlegen existiert für sie keine Parallelwelt. Zumindest keine, die sie anerkennen. Und das sagen sie deutlich – denn sie wissen es (aus ihrer Sicht) besser.

Nichts ist gut genug. Und niemand sowieso. Wie ein Mensch, der mit verschränkten Armen auf die Welt blickt und alles, was er sieht, entsprechend negativ kommentiert. Es ist das ewige Haar in der Suppe – das zeigt auch den Fokus der Menschen, die Beech ‚benötigen‘. Sie sehen nicht die Suppe. Sie sehen das Haar. Und zwar nur das Haar.

Gut. Ich würde die Suppe im Restaurant nun auch nicht gerne essen. Aber ich würde die entspannte Atmosphäre, den aufmerksam gedeckten Tisch, die schönen Gläser, die leise Musik im Hintergrund und nicht zuletzt meine liebe Begleitung genießen. Und in der Zeit käme dann, wenn nötig, auch eine neue Suppe.

Nicht so Beech. Beech fällt auf, dass die Kellner langsam, das Essen fad und die Leute am Nebentisch unsympathisch sind. Es ist die Summe der negativen Feststellungen, die uns auch Beech aufmerksam macht. Jeder kann mal nörgeln und natürlich muss manches auch kritisch benannt werden. Solange es sich die Waage hält.

Beech ist überkritisch. Und das zeigt sich irgendwann auch körperlich in der erhöhten Bereitschaft zu Unverträglichkeiten und Allergien.

Ein besonderer Typ des Beech-Themas ist der Mensch, der – sich seiner Kritikstärke bewusst – versucht, besonders tolerant zu sein. Das führt dazu, dass er zu Dingen ja sagt, die er nicht gut findet, Geschehnissen überschwänglich lobt, obwohl er sie ablehnt. Auch das ist auf Dauer ein ungesundes Verhalten für alle Beteiligten und erhöht auf Kurz oder Lang die innere Allergiebereitschaft.

Menschen mit einem ausgeglichenen Beechveranlagung haben einen sehr scharfen Blick für Details und können schnell und treffend Verbesserungsmöglichkeiten vielen Bereichen entdecken. Es handelt sich hier um eine besondere Gabe, eine Fähigkeit, die konstruktiv eingesetzt für alle Seiten sehr große Erfolge bringen kann. Zeitgleich ist Beech im ausgeglichenen Zustand tolerant für die Verschiedenartigkeit von Menschen und Systemen.

Manchmal

Manchmal kann es schön sein
das Leben
und dann lächelst du mich an
und ich rieche dich und mein
Magen zieht sich zusammen
vor Vertrautem und Geborgenheit.

Manchmal kann es schön sein
das Leben
und wir bummeln durch die Straßen
und ich hake mich ein bei Dir.

Manchmal kann es schön sein
das Leben
und ich schließe meine Augen
und denke so kann es bleiben
die nächsten 50 Jahre

und dann ist es spät und du gehst.

Aspen – die unsichtbare Gefahr

Die Espe oder auch Zitterpappel gibt mit ihrem Erscheinungsbild als Baum schon einen guten Einblick in das Wesen der Bach Blüte Aspen.

Unsichtbarer Satz:
„Irgendwie ist mir so wage zumute“

Bereits bei einem leichten Windhauch beginnen die Blätter zu zittern und bei stärkerem Wind rauscht es in der gesamten Baumkrone. Ähnlich ergeht es dem Menschen mit Aspen-Tendenz. Er zittert bei Aufregung und aufgrund seiner ausgesprochen feinen Antennen ist er oft aufgeregt.

Aspen sind besonders sensible und sensitive Menschen mit einem feinen Gespür für die Dinge und Geschehnisse. Und genau diese Begabung ist es, die sich im Alltag als große Herausforderung zeigen kann. Denn wenn Aspen sich seiner feinen Sinne nicht bewusst ist, verschieben sich seine Wahrnehmungen auf die unbewusste Eben und tauchen verkleidet als wage Ängste wieder auf.

Wie in meinem Beitrag zu Agrimony schon angedeutet, hat ein Aspentyp im Ungleichgewicht Angst vor vielem – ohne die Gründe genauer benennen zu können. Es sind wage Ängste, wie Vorahnungen, ungute Gefühle.
Da „steht was im Raum“ und man kann es nicht greifen – so oder so ähnlich empfinden Aspen-Menschen häufig. Im Dunkeln wird ihnen schnell mulmig zumute, eine kleiner Schatten kann sie zutiefst erschrecken – da könnte sich was ganz anderes hinter verbergen! Denn was sich hier ebenfalls zeigt, ist eine ausgeprägte Phantasiebegabung, eine große Vorstellungskraft.

Dass ein Mensch mit ausgeprägten Aspen-Eigenschaften die eigene hohe Feinfühligkeit und Vorstellungskraft nicht als Bereicherung erlebt, ist leicht nachvollziehbar. Wer läuft schon gern schreckhaft und verunsichert durchs Leben. Das kostet Kraft. Und davon hat der typische Aspen nicht wirklich viel zu verschenken, denn meist ist er eher zierlich und hat der Natur (scheinbar) nicht viel entgegen zu setzen.

Hier hilft die Bach Blüte Aspen zum eigenen Gleichgewicht zurück und sie hilft auch, die eigenen Begabungen zu integrieren. Man beginnt, die eigene feine Seite anzuerkennen und erlebt mehr und mehr die besonderen Stärken des besonderen Selbst. Gleichzeitig spürt man wieder mehr Boden unter den Füßen, man landet ein Stück mehr im Weltlichen und auch das kann sehr wohltuend wirken.

Gut verankert auf der Erde kann der Aspentyp mit seinen Begabungen Wissen aus dem teilweise für andere nicht sichtbaren Kosmos z.B. in Form von Literatur und weiterer Kunst in unsere Gesellschaft bringen. Seine besondere Feinfühligkeit wird zum Geschenk an die Welt.

Agrimony – die Maske

Beginnen wir mit einer ganz besonderen Bach Blüte: Agrimony – auch bekannt unter der Bezeichnung „Die Maske“ oder „Die Wahrheitsblüte“.

Unsichtbarer Satz:
„Bitte kratz nicht an meiner Fassade, ich könnte das Dahinter nicht ertragen“

Menschen, die Agrimony (Odermennig) benötigen, tragen eine Maske und zeigen nicht, wie es wirklich im Inneren aussieht. Die Gründe dafür mögen vielfältig sein, doch sie haben alle eines gemeinsam – die tiefe Angst vor Konflikt.
Agrimony tut alles, um den Schein der Harmonie zu wahren. Auf die direkte Frage „Na, wie gehts?“ folgt ein „Prima!“, “ Top!“, „Klasse!“, „Gut, wie immer!“, „Alles Bestens!“ Wie es im Innen aussieht, geht niemanden etwas an. Nun hat das Leben nicht nur Sonnenseiten und schon gar nicht für Agrimony-Menschen, denn zu der großen Angst vor Konflikten und Konfrontation gesellt sich hohe Empfindsamkeit. Kränkungen und Verletzungen werden nicht ausgesprochen, sondern unter den Teppich gekehrt. Bloß kein Streit!

Eine Weile mag das gut gehen und wie das so ist mit den Dingen, die man ins Dunkle schieben möchte … irgendwann drängen sie ans Licht, sie wollen erlöst erden. Doch da lauert die Konfliktangst. Wohin also mit den Gefühlen? Agrimony gerät zunehmend unter inneren Druck und Anspannung . Um (auch) das nicht zu fühlen, ist sie viel unterwegs, auf Partys, unter Leuten, gerne in eher oberflächlichem Miteinander, denn das garantiert scheinbare Sicherheit und lenkt ab von all den drängenden Gefühlen und Gedanken. Sie sitzt kaum noch still und muss immer was vorhaben, was tun, in Bewegung bleiben. Das strengt an. Die innere Zerrissenheit wächst.

Getriebenes Unterwegssein, Anspannung, Unruhe, Nägel kauen, Verspannungen, Einschlafprobleme – all das können erste Hinweise auf Agrimony sein. Um das in den Griff zu bekommen, greift Agrimony auch gerne zu Alkohol oder Beruhigungsmitteln – Hauptsache, nichts spüren, denn das würde die Angst wieder hoch holen.

So können Jahre vergehen und mit der Zeit vergisst Agrimony, worum es ursprünglich ging. Die Folge ist zu einem Alltagszustand geworden und Agrimony richtet sich ein Leben an der Oberfläche, einen Tanz auf dem Eis ein. Meist verleugnet sie die Veränderungen (unbewusst) auch vor sich selber, denn dazu zu stehen würde bedeuten, es ist real – hier stimmt was nicht. Und zwar gewaltig. Also – Deckel drauf.

Die Bach Blüte Agrimony hilft, zu spüren, was im Inneren wirklich ist und weckt den Wunsch, das nach Außen zu zeigen. Es auszusprechen. Es endlich zu sagen. Die Wahrheit auszusprechen und authentisch zu werden. Darin liegt ein unfassbares Gefühl der Befreiung, als wenn man endlich einen schweren Ballast abwerfen kann. Mit jedem ausgesprochenen Wort der Wahrheit fühlt man sich leichter und beginnt zu erleben, was innerer Frieden wirklich bedeutet. Die Maske hat ausgedient. Man wird eins mit sich selbst, wird echt, der Druck fällt ab, es ist alles gesagt.

Dass eine solche Verwandlung nicht ohne Emotionen verläuft, dürfte klar sein. Doch mit einem mal dürfen die Tränen laufen, Wut und Entäuschung finden Worte. All das wird von dem teilweise Jahrelang anderes gewohnte Umfeld wie z.B. der Familie nicht immer gerne gehört. Deshalb liest man in manchen Fachbüchern, dass man bei der Gabe der Bach Blüte Agrimony immer auch Walnut* hinzufügen sollte. Walnut hilft, die Reaktionen des Umfeldes außen besser zu verarbeiten und dem neuen, heilsamen Weg treu zu bleiben.

Bevor man aber jetzt hin geht und sagt – na, kein Problem, jetzt brauchts ja nur Agrimony – der beachte:

Es gibt viele Ursachen dafür, warum ein Menschen etwas verdrängt und neben einer „schlichten“ Angst vor Konflikt können auch schwerwiegende Erlebnisse wie z.B. ein Trauma in der Vergangenheit in den Verdrängungsmechanismus geführt haben. Verdrängung ist nicht per se schlecht oder ungesund. Manchmal schützt sie auch vor Schlimmerem. Und auch das kann mit der Bach Blüte Agrimony wieder zum Vorschein kommen. Deshalb gilt immer erst zu schauen, worum es geht – und bei Bedarf Unterstützung von Außen, wie z.B. therapeutischer Hilfe in Anspruch zu nehmen.

*Ausführliche Beschreibung folgt

Und dann gibts da noch Sam Perry

#grandios

Wieder ein Abend


in dem ich verloren gehe
und denke es wird nie anders
und draußen ist es dunkel

Wieder ein Abend
in dem die Angst hochkriecht
dass es das gewesen sein könnte mit dem Leben
bald in ein paar Jahren
und ich meinen Platz nicht gefunden habe

Wieder ein Abend an dem ich denke
es ist Zeit die Beziehung zu beenden
und diesmal habe ich es getan
und sitze trotzdem hier
mit dem Gefühl der Leere und
und nun wird es noch einsamer

Wieder ein Abend mit schmerzender Seele
und dem Gedanken was wäre wenn es egal wäre
was wäre und die innere Leere auf ewig sein würde
Und ich denke nein bloß nicht
das ist der Alptraum in Dosen
Und ich frag mich nochmal wie andere das machen
dass sie gefüllt und genährt im Leben wandeln

Wieder ein Abend und die Trauer klopft an
Und sagt ich war die ganze Zeit da
Und es ist so du bist nur kurz hier und dann wieder weg
und dann warst du auch schon und so ist das Leben
und ich sage ich will das nicht
ich möchte bleiben und wurzeln
und wachsen und atmen und blühen
und freuen und all das und sie sagt dann macht das
nur wie – so allein im All

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