inerlime

Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt


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Angst vor der Zukunft

Meine Lieben.

Nun erzähle ich hier in meinen Beiträge von Meditation, Mut und Erkenntnis. Mache manches davon. Und schreibe nichts, was ich nicht selber (er)lebe und versuche. Meditation zum Beispiel. Oder Training zur Gedankenkraft. Und wenn ich das mache, kann ich sagen, es geht mir gut. In den Momenten weile in einem Raum, der meins ist. Es entspricht mir. Ich kann ja dazu sagen und bin aufs tiefste überzeugt, dass darin, seine Gedanken lenken zu können, eine besondere Kraft liegt.

Und jetzt? Jetzt ist es 1.24 Uhr in der Nacht. Ich sitze auf meinem Sofa. Habe zwei Stunden im Web nach Stellen geschaut. Nicht das erste mal. Und mir ist schlecht. In den frühreren Beiträgen erwähnte ich, dass eine Änderung ansteht. Und sie steht an. So. Bald. Wie. Möglich. Nun bin ich keine Zwanzig. Ich bin 48. Leute, die mich das erste mal sehen, glauben das nicht. Weil ich jünger wirke. Und mich auch jünger fühle. Liegt vielleicht an meinem jungen Geist. Nur – zählt der auch bei der Bewerbung?

Machen wir es kurz. Ich habe Angst. Mein Magen  zieht sich zusammen. Nicht direkt. Langsam. Mit jedem Portal, das nichts vorzeigen konnte, ein bißchen mehr. Dann habe ich gegoogelt. Chancen, 48 Jahre, Arbeitsmarkt. Wisst Ihr, was da für Artikel kommen? In der Zeit? Im Focus? In der Bild? Ihr könnts ja mal machen.

Ich nenn mal die Essenz: Kaum noch Chancen. Und ich denk mir – gehts noch? Ich hab 2 Berufe. Dreißig Jahre Berufserfahrung.  TOP Zeugnisse. Ich bin fitter denn je! Kein Joungster macht mir was vor. Im Stress habe ich den Überblick. Nicht der 25jährige. So, wie es die Natur vorgesehen hat. Die Älteren haben das Wissen. Die Jungen die Kraft. Man. Ich kann kaum glauben, was ich hier schreibe. Ich BIN doch JUNG!

Grade fasst mich die Wut. Das ist gut. Dann spür ich die Angst einen Moment weniger. Aus meinen aktuellen mentalen Übungen müsste ich mir jetzt sagen, das sind alte Reaktionsmuster. Ich lese was, assoziiere – und reagiere mit Angst. Um neu damit umgehen zu können, muss ich den alten Schaltkreis durchbrechen. In dem ich meine Gedanken sofort auf ein anderes Ziel richte. Darauf, wo ich hin möchte. Nicht darauf, was mir Angst macht. Ha! Das ist gut. Aber ist das auch realistisch? Mache ich mir was vor und es geht echt den Bach runter? Bin ich ein Träumer? Man, Leute, das DARF DOCH NICHT WAHR SEIN!! Ich bin im Innen 20! Und es tut mir körperlich weh, zu sehen, wie sich im Außen alles viel zu schnell ändert! Ich wollte doch noch soviel aufbauen. Soviel schaffen. Ich dachte, ich fang grad erst richtig an.

Wie können Leute schreiben, ich gehöre zum alten Eisen? Ich bin doch grad erst mal trocken hinter den Ohren. Gefühlt leg ich meine Füße in der Straßenbahn immer noch auf die Sitze. Bin für jeden Blödsinn zu haben. Und hüpfe morgens aus der Dusche in die Jeans. Warum sehen mich die Leute im Außen anders als ich bin? Und vor allem – wie kann es sein, dass eine solche Fremdsicht MEINE beruflichen Chancen und Möglichkeiten beendet?!

Wie man wohl merkt – für mich nicht zu fassen.


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Offlinetage

Ihr Lieben,
aktuell hakt ja mein Rooter, deshalb kann ich die kommenden Tage nix posten. Evtl. wird das Dingens Anfang kommender Woche repariert, das wär fein. Ansonsten wünsch ich Euch schon mal ein paar entspannte Feiertage.

Danke für Euer da sein.

Liebe Grüße
Inerlime


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Dranbleiben und *ping*

heißt das Zauberwort. Egal, ob Gedankentraining, Befindlichkeitsverbesserung oder oder. Wenn Du was ändern willst, heißt das Zauberwort dranbleiben.

Die letzten Tage war ich kaum online, weil viel zu tun. Jetzt bin ich hier, weil ich Euch von meiner Erfahrung berichten will. Heute war es sehr anstrengend im Job, Ärger, ich selber hatte auch Fehler gemacht und von allen Seiten pfuschten mir Leute in mein abzuwickelndes Projekt. Da GF, kann ich da (noch) schlecht was sagen. Es hat mich total überfordert. Weil ich den Überblick verlor, obwohl ich die Verantwortung für den Ablauf trug. Sowas tut mir nicht gut. Es kostet mich viel Kraft. Alles, was außerhalb meines Gleichgewichtes passiert, kostet mich Kraft. Naja. Nachdem ich schon bis Mittag weder gefrühstückt noch was getrunken hatte, erinnerte ich mich (selbst) daran, dass ich mir gut tun möchte. Und sagte zu mir selbst: STOP. Dann nahm ich mir Zeit. 30 Minuten. Habe Gemüse gekocht. Pause gemacht. Nach dem Essen habe ich mich hingelegt. MET* auf das Thema gemacht (siehe weiter unten). Danach ein bißchen ausgeruht und eingeschlafen. Tiefschlaf. Exakt zur richtiges Uhrzeit von allein erwacht. Sooo ruhig. So erholt. Das ist es weiß Gott wert. Also. Es ist wichtig, dranzubleiben.

Wenn man eine Änderung in das eigene Leben bringen möchte, kommen dabei Höhen und Tiefen. Das alte, das automatische Muster spult man ab, sobald man erschöpft ist. Getresst ist. Dann vergisst man allen Vorsatz. Das macht nichts . In dem Moment, wo man das erkennt, kann man jederzeit dort hin zurück. Zu dem, was man ändern wollte. So hab ich es heut gemacht. Und ich kann nur sagen – es lohnt sich. Meine Güte. Es lohnt sich so sehr. Aus so einem entspannten, erholten Zustand betrachte ich das Außen ganz anders. Nehme Erlebnisse, Gesagtes ganz anders auf. Arbeite anders. Konzentriere mich anders. Fühle mich anders.

Allen, die etwas ändern möchten, möchte ich heute ein kleines Helferlein schenken:

Ping

<-  runterladen, ausdrucken, aufhängen 🙂

 

Das ist ein Punkt. Und jedesmal, wenn Ihr da drauf schaut, macht es *ping* und erinnert Euch dran, was Ihr ändert wollt.
Er ist Euer Freund. Coach. Erinnerer. Euer ganz persönlicher *ping*-Punkt.

Druckt ihn Euch aus und hängt ihn Euch an eine Stelle, wo Ihr oft hinschaut. Das kann am Spiegel sein, am Monitor, auf dem Smartphone. Am Kühlschrank. Egal. Und jedes mal, wenn Euer Blick da drauf fällt, erinnert Euch an Euer Ziel. Oder an das, ws Ihr ändern wollt. Vielleicht setzt Ihr es auch in dem Moment um (z.B. einmal tief durch atmen), vielleicht erinnert es auch nur Euer Änerungswuschbild.  Fakt ist, jedesmal, wenn Ihr daran denkt, verinnerlicht Ihr Euer Ziel ein klitzekleines bißchen mehr. Und macht es Euch damit unbewusst leichter, genau den Weg dahin auch zu gehen.

In diesem Sinne … *ping* 🙂

MET*: Wenn ich mal eine Praxis aufmache, nehme ich die Klopftechnik MET/EFT mit in das Programm. Falls es Euch das interessiert und Ihr wollt es mal ausprobieren, hier ein Link dazu. https://www.youtube.com/watch?v=H8sk5EEEl0Y Es ist ein Link von vielen. Falls es Euch näher interessiert, könnt Ihr auch unter EFT googeln. Es gibt verschiedene Anbieter für die Klopftechniken und es funktioniert oft wirklich gut.

 


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Für Dich

und mich und uns

Es kann eine Zeit kommen
Eine Zeit in jedermanns Leben
In der nichts nach deinem Weg gehen zu scheint
In der nichts gut auszugehen scheint

Es kann eine Zeit kommen
In der du deinen Weg einfach nicht zu finden scheinst
Jede Türe, auf die du zuläufst
Fühlt sich an, als ob sie dir ins Gesicht geschlagen würde

Das ist dann, wenn du jemanden brauchst
Jemanden, den du aufsuchen kannst
Und wenn all dein Glaube verloren ist
Es sich anfühlt, als ob du nicht weiter gehen könntest
Lass es mich sein
Lass es mich sein
Wenn es ein Freund ist, den du brauchst
Lass es mich sein
Lass mich sein

Es fühlt sich an, als ob du stets heimkommst
Die Taschen voll mit Nichts und ohne Geld
Egal wohin du dich wendest, du findest keinen festen Grund
Streck dich aus nach etwas und sie schlagen deine Hand

Nun erinnere ich mich an alles viel zu gut
Wie es sich anfühlt, ganz alleine zu sein
Mit nur einem kleinen Ort, den du deinen eigenen nennen kannst

Das ist dann, wenn du jemanden brauchst
Jemanden, den du aufsuchen kannst
Und wenn all dein Glaube verloren ist
Es sich anfühlt, als ob du nicht weiter gehen könntest
Lass es mich sein
Lass es mich sein
Wenn es ein Freund ist, den du brauchst
Lass es mich sein
Lass mich sein

Lass es mich sein
Lass es mich sein
Wenn es ein Freund ist, den du brauchst
Lass es mich sein
Lass mich sein
Lass mich sein