inerlime

Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt

Mein Experiment

Hinterlasse einen Kommentar

Ok. Ich habe nachgedacht. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schlechte liegt so nah. Ich arbeite in einem sehr unerfreulichen Umfeld. Weniger räumlich. Mehr menschlich. Die Leute dort sind oft grob. Liegt mir nicht. Unfreundlich. Liegt mir nicht. Aggressiv. Liegt mir nicht. Und seit langem versuche ich, irgendwie damit klar zu kommen. Komm ich nicht. NOCH nicht. Also stellte sich mir die Frage, was wäre, wenn ich das ändere. Jedesmal, wenn ich damit konfrontiert bin. Allem voran in Gedanken. Denn blöde Kommentare oder Unfreundlichkeit etc. laufen mir meist lange hinterher. Und Hand aufs Herz – ich beschwör sie auch immer wieder hoch.  In dem ich 1.000 mal durchdenke, was ich hätte sagen können. Und dann doch nicht gesagt hab. Weil es dann eskalieren würde. Zumindest ist das meine Angst. Das Problem ist, dass ich für sowas nicht wirklich gemacht bin. Unfreundliches Umfeld – das setzt mir einfach zu. Ichhab schon alles versucht. Ehrlich. Wechsel ist in Planung aber – erst mal finden … :/ … Aber ok. Wir kommen vom Thema ab. Was ich sagen wollte –  was wäre, wenn ich beginne, diese Gedanken umzulenken. ? . Wäre es nicht ein gutes Ziel?  Wenn ich mal einen Willens- und Gedankenversuch mit dem Thema mache? Ich suche mir einen alternativen, GUTEN Gedanken. Einen stärkenden. Aufbauenden. Und jedesmal, wenn mein Ärgergedanke hoch kommt, lenke ich meine Gedanken, mein Bewusstsein b e w u s s t auf den Alternativgedanken. Durch die Jahre weiß ich, dass  so eine Prägung besonders gut arbeitet, wenn sie emotional aufgeladen ist. Na. Passt doch 🙂 Anfangs wird das vermutlich minütlich sein. Und ich rechne auch mit Gegenkräften. Damit meine ich, dass die ewige innere Schallplatte natürlich irritiert sein wird – „Eh – wie jetzt – da stellt jemand ein Stoppschild auf? Wieso können wir hier nicht denken wie vorher? Wütend. Depressiv. Fremd- und selbstabwertend? Also so richtig schön, wie wir das in unserem alten Fahrwasser gewohnt sind? Da müssen wir doch grad mal ein bißchen gegenstemmen. Was so lange gut war, kann doch nicht schlecht sein! Und hey – wir wollen l e b e n !“

Tja, liebe Gedanken. Da muss ich euch leider sagen – ihr könnt durchaus schlecht sein. Weil ihr mir schadet. Meinem Befinden. Meinem Körper. Wut. Gestaute Wut. Das ist doch nicht gesund. Klar kann man sagen – hm – ja woher kommt denn die Wut? Na. Ganz einfach. Von der ständigen Unfreundlichkeit den ganzen Tag im Job. Die werd ich nicht abstellen. Dazu hab ich so ziemlich alles versucht. Gehen ist (noch) nicht. Also – ein neuer Weg muss her. Tataaaaaaa.

Okay. Ich denke, das Prinzip ist deutlich, oder? Ich werde da jetzt mal eine Nacht drüber schlafen und mir einen alternativen Gedanken, ein Ziel für meinen Fokus andenken. Und wenn ich den habe, dann werde ich dort mein Bewusstsein ankern.

Das teile ich dann mit Euch.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s