inerlime

Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt

Bis wann. Ab wann.

11 Kommentare

Kennt Ihr das Gefühl, egal ein welche Richtung man geht, es steht eine Wand davor?
Egal was man macht, es ist immer falsch. Es kommt nur ein abwertender Kommentar. Ein Widerspruch. Falls überhaupt was kommt? Launen werden ausgelassen, Unfreundlichkeiten verteilt. Und man steht dünnhäutig davor. Und hört man, man ist zu dünnhäutig.

So geht es mir im Job. Längst ist  das Miteinander den Bach runter, kein Vertrauen mehr in meine Arbeit, Respekt wird nur unter Anstrengung hochgehalten. Mir ist schlecht, ich frage mich, was will ich da. Dann schaue ich auf den Stellenmarkt. Auf meine Miete. Und weiß, warum ich das so lange mache. Aber bis wann geht man mit. Ab wann muss man sagen – Nein. Nein danke. Ohne mich. Lieber stolz und aufrecht ins Ungewisse als einen Tag länger unpassend, am falschen Ort, nicht gesehen, nicht geachtet zu fühlen.

Bis wann.

Ab wann.

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11 Kommentare zu “Bis wann. Ab wann.

  1. Bewirb dich aktiv um einen anderen Arbeitgeber. Sei mobil. Schau dich nach einer preiswerteren Wohnung um. Dann hast du die Möglichkeit diese unerträgliche Situation zu verlassen.

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  2. Wenn du immer nur und immer nur der A…. bist, landest du im Burnout. Früher oder später. Nun ist es in einer Großstadt weder einfach, einen neuen Job noch eine neue Wohnung zu finden, daher stimme ich Bernd nicht uneingeschränkt zu.
    Aber was gäbe es denn noch? Kannst du dir irgendwas Therapeutisches an Land ziehen, irgendwas in der Richtung „Wie grenze ich mich besser ab, dass mir die Idioten nicht so furchtbar auf den Sack gehen“? (Entschuldige bitte die gewollt derbe Ausdrucksweise.)

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  3. Möchte mich Christiane anschließen. Pass auf, dass es dich nicht zum Burnout führt. Wäge deine Möglichkeiten gut ab, schau, wo du dich abgrenzen kannst und welche Angebote der Stellenmarkt dir bietet, selbst kündigen und ins Ungewisse gehen schafft, wenn das finanzielle Polster nicht groß ist, zusätzlichen Druck.

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  4. Erstmal DANKE für Eure Antworten. Ja, auf Dauer geht das ins Burnout. Merk ich schon lange. An Möglichkeiten und Techniken zur Abgrenzung hab ich so ziemlich alles gemacht und gegeben. Das geht aber anscheinend nur begrenzt. Denn nun ist der Vorwurf, ich würd emich zu sehr abgrenzen (nur auf meinen bereich schauen). Haha. Es ist müßig, zu benennen, dass das ein Ergebnis einer Zeit ist. Und meinem eigentlichen Typ nicht entspricht. Meine Ausrichtung war, ist, und wird immer das Miteinandere bleiben. Andere sind Einzelkämpfer. Das liegt mir halt nicht. Und inmitten von brachialen haudegen geh ich unter wie ein paierschiff im Wasser. Dafür fühl ich die Bäume, wenn ich im park spazieren gehe. Leider nützt das im Job nicht so viel.
    @Bernd Ja. Wohnung ist schon klein gewählt. Alles andere ist eingeleitet. Nun gehts Stück für Stück. Was draus wird, wird sich zeigen. Nur aktuell bin ichs so leid, dass am liebsten ich von jetzt auf gleich gehen würde. Weils meine Grenzen übersteigt. Weils meinen Stolz übersteigt. Dann schalten sich der innere Erwachsene ein und sagt das, was Ihr auch sagt. Nicht einfach so raushüpfen, weil arbeitslos sein auch nicht so richtig lustig ist. Mich würde mal interessieren, wieviele Menschen in Deutschland genau jetzt den gleichen Gedanken haben.

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  5. Ich denke, Deine Entscheidung war richtig. Du hast nur ein Leben. Mach das Beste draus. Du bist auf dem Weg.
    LG
    Sabine

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  6. Puuh, Deine Worte sind mir so nah, dass ich gar nicht weiss, was ich schreiben soll … Vielleicht nur soviel: ich habe es gewagt. Ich bin einfach so raus gehüpft (allerdings würde ich das niemanden anraten oder empfehlen). Das war und ist hart und sehr grenzwertig, aber es geht irgendwie immer weiter. Ganz herzliche Grüße. Melanie

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  7. ich denk mal, in vielen Fällen zeitgt sowas an, dass man zu lange gewartet hat. Dinge gesehen hat, ohne daraus zu lernen. Kann ich für mich so sagen. ich hab zwar so ziemlich alles gelernt, was man an Kommunikation miteinander, Agrenzungstechniken und verbal klarer Artikulation zur Anwendung im Konfliktegspräch lernen kann. Aber vielleicht gings da um was ganz Anderes. Die Comfort (= Sicherheits)Zone zu verlassen und sich in die Welt zu begeben. Zum Beispiel.

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    • Es kommt wohl darauf an, in welcher Situation und zu welchem Preis man etwas wagt. Für mich war es eine innere Notwendigkeit (und es hatte nichts mit den Menschen in meiner Umgebung zu tun; damit konnte ich umgehen). Eher die Frage an mich, wie ich leben will. Da war der Sprung völlig natürlich und bereut habe ich ihn nie. Lieben Gruss und viel Kraft für alles weitere. Melanie

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