inerlime

Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt

Selbstliebe – es macht einen Unterschied.

3 Kommentare

Inzwischen bin ich innerlich zur Ruhe gekommen. Wende an mir selber an, was ich all die Jahre an Wissen über Heiltechniken und Gedankenkraft gelernt habe. Richte meinen Fokus mehr auf Wohltuendes. Beginne, meine Werkzeuge zu nutzen. Zum Beispiel mit meinem Fokus auf Schönes. Es nützt ja keinem was, wenn ich wie eine Trauertüte durch die Gegend laufe. Nicht, dass ich mir die Frage des Nützens stellen würde. Es ist nur, dass meine traurigen Gedanken auch was mit mir, meinem Körper und den Folgestunden, Folgetagen machen. Das macht so keinen Sinn. Also ist es schon besser, mir auch andere Dinge in den Sinn zu holen. Denn an dem, was bereits vergangen ist, kann ich nichts mehr ändern. Auch nicht, in dem ich trauige Gedanken denke.

Wohl aber kann ich schauen, dass es mir so gut wie möglich geht und das immer ( und immer wieder) neu in den Focus bringen. Wenn ich merke, dass meine Gedanken abschweifen. Oder ich vor der Entscheidung stehe, ob ich irgendwas Weißmehliges mit Zucker oder eine Tasse Tee zu mir nehme. Ich nehm das, was mich im Innen aufbaut. Also den Tee. Mit Honig. Für die Seele 😉 Mache mir Smoothies. Dünste Gemüse. Zieh die Wärmflasche zu mir ran. Erfreu mich an der weichen Decke und zünde noch eine Kerze an. Das vermittelt schon Fülle. Und Wärme. Es ist wohlig und tut mir gut.

Vor ein paar Wochen war ich auf einem Reikiseminar. Davon hab ich nie viel gehalten. Aber nun kam es so, die Gründe zu erläutern, würde zu weit führen. Jedenfalls hab ich nun sowas wie der erste Grad und wende es täglich für mich an. Kürzlich dann ein Versuch bei einer Freundin. Es wurde warm in meinen Händen. Freundin meinte, oh, warme Hände … heiß … Dabei waren meine Hände kühl.

Oft, wenn ich nun die Hand auflege, muss ich lachen. Wenn jemand dabei ist, geht es ihm irgendwann auch so. Das kommt wohl oft vor. Es gibt Menschen, die dann weinen. Auch gut. Ich lache. Auch gern, nur halt wenig seit einiger Zeit. So wurde es dann mit der Freundin auch ein sehr lustiger Abend, wir haben noch lange nach der Anwendung so viel gelacht, dass ich gegen 24 Uhr dachte, oha, gleich klopfen die Nachbarn an die Tür.

Das alles ändert nichts daran, dass ich diese Woche zu einer Beerdigung gehe.
Aber es ändert was daran, wie ich bis dahin mit mir selbst umgehe.

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3 Kommentare zu “Selbstliebe – es macht einen Unterschied.

  1. „liebe deinen Nächsten WIE DICH SELBST“ – die Selbstliebe ist die größte Herausforderung. Trotzdem – ich bin auf dem Weg, bin achtsam mit mir, immer öfter.
    Liebe Grüße
    Carmen

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Unfreiwillig komisch | inerlime

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