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Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt


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„Gedankenmuskel erholen“

Wie im anderen Beitrag schon erwähnt, lag ich gestern lange in einem heißen Vollbad (Fichte), und fand mich irgendwann in einem tiefenentspannten Zustand. So lag ich eine Weile da und war einfach. Da kam mitten aus der Stille „Gedankenmuskel erholen“. Komplett tiefenentspannt ließ ich es wirken und spürte kurz darauf, was gemeint war. Ich denke sehr viel, schnell, ohne Pausen, bin viel am Rechner, wenn nicht am Rechner, am Stift, unterwegs, in der Unterhaltung und und und. Ich denke und denke, und gebe mir Impulse, Impulse, Impulse.

Mit „Gedankenmuskel erholen“ gab mir mein Inneres den Hinweis, dass mein Kopf, das Gehirn ein Muskel ist wie jeder andere. Auch wenn er etwas anders aufgebaut ist. Und wie jeder Muskel nach dem Training braucht auch er – ja besonders er – Erholung. Entspannung. Abschalten. Ruhe. Versammlung. Nichtstun. Regeneration. Also werd ich die nächsten Tage mal öfter ins heiße Vollbad steigen.

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Und welches Kleid trägst Du?

Gestern Abend, zugegebener Maßen nach einem heißen, langen Vollbad, lag ich bereits vor 20 Uhr im Bett. Vollkommen k.o. Vollkommen entspannt. Und fragte mich, warum mach ichd as nicht öfter. Und wie ich da so in meinem tiefenentspannten Zustand vor mich hin liege, kommt mir auf einmal der Gedanke:

„Dein Auto ist Dein Kleid.“

Und weil ich da grad so dermaßen tiefenentspannt im Flow mit allem bin, erschließt sich mir sofort, was gemeint ist. Seit längerem überlege ich den Kauf eines neues Autos. Gebraucht. Aber für mich halt neu. Mein Auto fährt top. Und ich bin ihm täglich dankbar und sag ihm das auch. Doch das Herz erfreut sich (auch) seit längerem an einem weiteren. Einem Auto in Silber. Es ist etwas größer. Und man sitzt etwas höher. Vermute ich. Meist denk ich dann, ach, sei dankbar für Dein aktuelles, seit vielen Jahren so treues Auto. Bin ich auch. Nur, das Silberne erhebt mich irgendwie.

„Dein Auto ist Dein Kleid.“

Ja. Wenn ich darin sitze, ist es eine (erweitere) Hülle von mir. Deshalb ist es gut, wenn es zu mir passt. In einer Jeans oder einem Pulli, der mir nicht (mehr) passt oder nicht gefällt, fühle ich mich auch nicht wohl. Und manchmal verändert man auch seinen Geschmack. Oder Stil. Man entwickelt sich weiter.

Jedesfalls wurde mir klar, dass „Dein Auto ist Dein Kleid.“ mir sagen möchte, dass der Silberne meinem Inneren entspricht. Nun versteh ich, warum ich mich so hingezogen fühle. Der Gedanke ging noch weiter. Es folgte „Deine Wohnung ist Dein Kleid.“ und und. Ok. Ist angekommen.

Und welches Kleid trägst Du? Passt es (zu) Deinem Inneren?


5 Kommentare

unzufrieden

Hm. Weiß auch nich. Da macht man Dinge, die einem Spaß machen. Und dann ist das auch wieder vorbei. Und man kommt nach Hause. Alten Gedanken holen einen wieder ein. Was man verloren hat. Was man falsch gemacht hat. Im Leben. und überhaupt. Dass andere doch größer wohnen. Ein besseres Auto haben. Überhaupt alles irgendwie geregelter ist. Und dann sitzt man so auf dem Sofa und schaut sich um. Und denkt. Naja. Groß ist die Wohnung wirklich nicht. Eigentlich nur ein Zimmer. Und man sieht die Bilder an der Wand. Die Klamotten auf dem Stuhl. Die Bücher im Regal. Und denkt – so anders als bei anderen ist das auch nicht. Nur halt kleiner. Hängt mein Glück von Quadratmetern ab? Hängt mein  W e r t  von Quadratmetern ab? Im meinem Alter solte man doch mindestens eine größere Wohnung haben. Und auch so mehr klare Meinung zu manchen. Ein paar Aktien. Ich schäme mich manchmal wegen meiner kleinen Wohnung. Obwohl sie schön ist. Obwohl sie alles hat, was ich brauche. Außer vielleicht einem weiteren Zimmer. Irgendwie denk ich, sowas macht man als Student. Aber nicht mit fast 50. Fühl mich dann als Versager.