inerlime

Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt


Ein Kommentar

Jetzt. Jetzt. Jetzt.

Gestern sah ich ein Video. Darin erzählten Menschen über Motivation. Und mir wurde klar – es ist so vieles möglich. In mir. In Dir. In Menschen. Den ganzen Nachmittag kamen mir so viele Gedanken dazu. Ich saß auf dem Sofa, fühlte, dachte, es war wie ein Aha-Erlebnis nach dem anderen. Innerlich. Wie von Gott durchflutet! Inspiration!

Ist Euch klar, dass Ihr so viel erreichen könnt? Ist Euch klar, dass Ihr Euch nur ein Ziel setzten braucht und den ersten Schritt machen müsst? Ich rede nicht von großen Gesten. Klar. das geht auch. Aber ich meine die ganz normalen Dinge. Die, die sich so viele Menschen wünschen! Etwas schlanker zu sein. Etwas glücklicher zu sein. Ein paar Freunde zu finden. Etwas mehr Sport zu machen. Ich könnte eine ganze Liste aufstellen.

Wie viele Menschen haben diese kleinen oder auch größeren Träume? Welche Träume hast Du? Wie oft hast Du versucht, was daraus zu machen? Wie oft bist Du einen ersten Schritt darauf zu gegangen? Und einen zweiten? Sag mir das. Erzähl mir von Deinen Träumen, erzähl mir von Deinem innersten Wunsch! Schreib mir, was Du schon seit der Jugend im Sinn hattest – Dich aber vielleicht nie getraut hast!

Im Zuge des gestrigen Geschehens erinnerte ich mich an meine eigenen Träume. An Gedanken, Ideen, Wünsche, die ich über Jahrzehnte immer mal wieder hatte. Die nie ganz weg gingen, aber auch nie ganz lebendig wurden. Dafür hätte ich ja dran bleiben müssen. Mich anstrengen müssen. Den Arsch hoch kriegen müssen. Es wäre unbequem geworden. Immer mal wieder. Vielleicht hätte ich ab und zu auch versagt auf dem Weg dahin. Da ist so ein Sofa doch bequemer. Ein Traum doch sicherer. Doch was ist, wenn ich irgendwann mal alt bin. Wozu hatte ich diese Wünsche, Träume? Warum fand ich das besonders schön?

Jeder Mensch ist einzigartig. Ein einmaliges Samenkorn. Und alle die Wünsche, die ein Mensch hat – ich meine nicht die flüchtigen, die man morgen schon wieder vergessen hat – ich spreche von denen, die einen schon in der Jugend (!) begleitet haben – diese Wünsche, Bilder – sie sind in DIR! Sie sind das, WAS DU SEIN KANNST! Wenn Du es wagst!

Ich wollte schon seit 35 Jahren einmal in meinem Leben optimal trainiert sein. Ich wollte morgens bei Sonnenaufgang am Strand laufen können wie ein Profi – und ich wollte, dass jemand am Hotelzimmer aus dem Fenster schaut und denkt – wow – wer ist das (!) Ich wollte einmal in meinem Leben in den Spiegel schauen und mein Wunderwerk Körper in vollkommener Position erleben. Genährt mit frischer Luft, Bewegung,Früchten & Gemüsen, Freude im Herzen, optimal trainierten Muskeln, einem in Stille trainiertem und daraus tiefenentspanntem Geist, einem strahlenden Lachen und  – mit einem Wort – blendend! Einmal in meinem Leben wollte ich das tun.

Es ist nicht so, als hätte ich es nicht versucht. Mal. Nochmal. Immer kam was dazwischen. Faulheit. Ablenkung. Bequemlichkeit. Tüte Chips. Zu warm. Zu kalt. Aber ich frage Euch – wenn ich es doch schon so lange möchte – warum MACHE ICH DAS NICHT?!?!

Dabei Fehler zu machen, ein Training ausfallen zu lassen, mich ablenken zu lassen – all das ist nicht das Problem! Das Problem ist doch schlicht weg, deshalb NICHT MEHR WEITER ZU MACHEN!!!

Darum gehts!!

Zu erkennen, dass Hindernisse, innerer Schweinehund und und und IMMER auf dem Weg sein werden, den ich da beschreiten möchte. Sie sind TEIL dessen. Sie gehören dazu (!) Und das ist überhaupt kein Problem. Denn aus jedem mal vergeigen kann ich lernen! ABER sie dürfen nicht der Grund sein, am nächsten Tag nicht AUFS NEUE ZU BEGINNEN!!!

Das ist so ein AHA-Moment für mich!

Jeden Moment gibt der liebe Gott uns die Chance, mit egal was vorher war, NEU ZU BEGINNEN! Aufzustehen, den Kopf zu erheben und erneut den ersten Schritt zu machen.

Jetzt.
Jetzt.
Jetzt.
Jetzt.



Mit jeder neuen Sekunde steht Dir die Welt komplett neu offen.
Warte nicht auf einen besonderen Moment.
Kreier ihn Dir selber!
Mache DU SELBST den Moment – genau JETZT – zu DEINEM BESONDEREN MOMENT – beginne JETZT!
Egal wie oft Du es vergeigt hast, trotzdem noch mal an den Kühlschrank gegangen bist, das Training verpeilt hast, wieder zu viel Alkohol getrunken hast – JETZT, genau JETZT kannst den Schritt in eine bessere Richtung machen. Und wenn Du es dann wieder vergeigst – nimm den NÄCHSTEN MOMENT. In JEDER neuen Sekunde Deines Lebens hast Du die Wahl, die Möglichkeit, das zu tun, was besser ist.

Leg los!


2 Kommentare

Es. ist. so. wichtig.

Es ist so wichtig, bei sich selbst zu bleiben. Seit Jahren befass ich mit mit Themen zu seelischer & körperlicher Gesundheit. Weil es mich interessiert. Mit der Zeit kommt da manches an Wissen zusammen. Einfach so. Von ganz allein. Und ich wend es an im Alltag. Das ist schön. Und hat eine Kehrseite. Es fällt schwer, mit anzu sehen, wenn nahestehende Menschen Dinge tun, von denen man weiß, dass es schaden wird. Jahre wurde ich belächtelt & oft kritisiert in meiner Familie – weil ich es ablehnte, TV zu schauen oder Zeitung zu lesen. Sie verstanden nicht, dass Beides ungesund sein kann, wenn man sich tatsächlich damit befasst. Sie verstanden nicht, dass beides darauf angelegt ist, Adrinalin nach oben zu holen. Dass es Meinungsmache (oft der dümmsten Art) war und ist.

Besonders meine Brüder schüttelten den Kopf darüber. Wie man „so traumtänzern“ sein könnte. Die Augen zumachen würde vor der Welt. Dass ich ganz anderes und oft mehr zwischen den Dingen sah, wurde dezent übersehen. Dann – irgendwann, Jahre später, es war ein Familienfest, erwähnte einer der Brüder, dass er keine Nachrichten mehr schaut und keine Zeitung mehr liest. Er verkaufte es der Familie als DEN RENNER. Dass alles andere sinnlos sein, weil es nur Meinungsmache & verschwendete Zeit sei etc. Ich saß daneben, hörte das und dachte, ich bin im falschen Film.

Ein anderer Bruder gibt seit 20 Jahren Vollgas. Beruflich, Freizeit, immer was am Start, es musste immer „was gehen“. Mein Leben, in dem „abhängen, entspannen oder gar was Gutes für die Seele“ wichtig sind, wurde nur ausgelacht und vor allem – ich wurde nicht ernstgenommen. Oft betrachtete ich das Tun meines Bruders mit Sorge. Da meine Gesprächserfahrungen mit ihm so oft ungut waren („Wir leben in zwei Welten, Du trämst vor dich hin und ich bin aktiv im Leben)…“, sagte ich nichts mehr dazu. Die letzte Zeit dachte ich öfter an ihn. Und erfahre nun, dass er darnieder liegt. BurnOut. Kann nichts mehr tun. Darf nur noch stundenweise ins Leben. Danach Stunden Bettruhe etc. Seelisch, nervlich etc. am Ende.

Es ist schwer, das auszuhalten. Für mich.
Ohne etwas zu sagen.

Ich hab nichts gesagt. Gab ihm nur drei Hinweise, was man gut tun könnte. Auch das wies er von sich. Klar. Kommt ja von der (in Wirklichkeit dann wohl doch nicht so) verträumten, nicht am Boden stehenden Schwester.

So oft sagte er mir, dass ich mein Leben in Bewegung bringen sollte. So leben sollte wie er, um „was vom Leben zu haben“. (Wie) Oft zweifelte ich manches von mir daraufhin an!

Ich weiß auch manches über Ernährung. Damit meine ich nicht die Brigitte-Diät. Tieferes Wissen. Wirkungen.
Als geschsiter krank waren, sagte ich manches dazu. Vor Jahren. Wurde nicht ernstgenommen. Ausgelacht von wegen ich und meine gesunden Sachen … Dann. Eines Tages. Sehe ich einen meiner Brüder, seine Ausstrahlung, sehe seine Haut, seinen Körper. Ich spüre sowas. Und frage nach. Was sagt er? Ging ihm nicht mehr so gut. Seit 6 Wochen würde er sich auf Anraten des Arztes nach bestimmten Regeln ernähren (genau die, die ich vor Jahren angeregt hatte).Das wäre soooooo TOLL. er verkaufte mir das, als hätte er Amerika entdeckt.

Ich dachte, ich schreie!!

Der Prophet gilt nichts im eigene Lande!!!!
Das gilt wohl auch innerhalb der Familie!?!?!?!

Wie oft hatte er meine Ernährung belächelt … ich würd das zu eng sehen, könnte mich doch mal locker machen … und wie oft ehatte ich mich deswegen schlecht und unfähig gefühlt …

So. Und was zeigt das jetzt? MEIN Umgang mit allem war wohl doch nicht SOOO verkehrt, hm?
Es ist so wichtig, sich klar zu machen – EGAL, was ein anderer sagt – folge NIEMALS abwertenden Kommentaren.  Wenn Dein Gefühl Dir sagt, dass Dein Weg (für Dich) passt.


Hinterlasse einen Kommentar

Ich übernehme die volle Verantwortung

für die Situation. Was verändert das. Es bedarf keiner Angst mehr vor der (Re) Aktion Anderer. Meines Gegenübers. Wenn ich die volle Verantworung für mein Handeln übernehme, kann ich handeln. Damit meine ich Alltagssituationen. Konflikte. Im Job. Im Privaten. In der Familie. Mit Freunden. Egal. Und es verändert etwas. Im Innen. Wenn mein Gegenüber Vorwürfe macht, kann ich still werden. Ihn ansehen. Ihm zuhören. In mich hinein fühlen. Wann habe ich angefangen, die Situation in so eine Szene zu lenken. Was war es. Wo war mein Beitrag.


Hinterlasse einen Kommentar

Ich nehme die Verantwortung an

Was wäre, wenn ich die volle Verantwortung annehme. Für das, was ich tue. Was ich sage. Was ich vermittel. Was ich ausstrahle. Wie ich stehe. Wie ich gehe. Was ich trage. Was ich lasse. Ich übernehme die vollkommene Verantwortung.

Das ist nicht mit Schuld zu verwechseln. Verantwortung. Ich sage Ja. Zu mir. Zu dem Moment. Zu allem, was ich tu. Lasse. Was ich fühle. Wo ich versage. Was es bei anderen auslöst. Ich sage ja zu der Verantwortung. Über das, was ich ins Leben trage.


Hinterlasse einen Kommentar

Selbstwirksam

Meine Lieben.

Die letzten Tage gins mir nicht gut. Konflikt im Job. Kein neues Thema also. Aber gelöst halt auch noch nicht. Dann irgendwann (NOCH ein bißchen spät, aber hoffentlich im Laufe der Zeit immer früher) fiel mir (mal wieder) ein – Mensch, ich hab doch maches an der Hand, was ich für mich anwenden kann. Mein Buch, in dem Dinge drin stehen, die mir gut tun. Dann Reiki. EFT. Bachblüten. Gedankenkraft. Also hab ich damit angefangen. Erst ein Fenster geputzt. Und zwar wirklich nur eins. Danach aufhören. Egal ob man Lust auf mehr hat, weil man grad dran ist oder so. Dann eine richtig starke Bachblütenmischung (wiel ich richtig starke kreisende Gedanken & Wut hatte). Leckeres Essen auf den Herd gesetzt. Dann EFT. Ein paar mal hintereinander. Und dann hab ich in wesentlich besserem befinden mit meinen leckeren Essen auf dem Sofa sitzend „Pumuckel und der Schnupfen“ geschaut.

Es funktioniert also doch. Das Selbstwirksam sein. Es muss einem halt nur einfallen in dem Moment…