inerlime

Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt

Es. ist. so. wichtig.

2 Kommentare

Es ist so wichtig, bei sich selbst zu bleiben. Seit Jahren befass ich mit mit Themen zu seelischer & körperlicher Gesundheit. Weil es mich interessiert. Mit der Zeit kommt da manches an Wissen zusammen. Einfach so. Von ganz allein. Und ich wend es an im Alltag. Das ist schön. Und hat eine Kehrseite. Es fällt schwer, mit anzu sehen, wenn nahestehende Menschen Dinge tun, von denen man weiß, dass es schaden wird. Jahre wurde ich belächtelt & oft kritisiert in meiner Familie – weil ich es ablehnte, TV zu schauen oder Zeitung zu lesen. Sie verstanden nicht, dass Beides ungesund sein kann, wenn man sich tatsächlich damit befasst. Sie verstanden nicht, dass beides darauf angelegt ist, Adrinalin nach oben zu holen. Dass es Meinungsmache (oft der dümmsten Art) war und ist.

Besonders meine Brüder schüttelten den Kopf darüber. Wie man „so traumtänzern“ sein könnte. Die Augen zumachen würde vor der Welt. Dass ich ganz anderes und oft mehr zwischen den Dingen sah, wurde dezent übersehen. Dann – irgendwann, Jahre später, es war ein Familienfest, erwähnte einer der Brüder, dass er keine Nachrichten mehr schaut und keine Zeitung mehr liest. Er verkaufte es der Familie als DEN RENNER. Dass alles andere sinnlos sein, weil es nur Meinungsmache & verschwendete Zeit sei etc. Ich saß daneben, hörte das und dachte, ich bin im falschen Film.

Ein anderer Bruder gibt seit 20 Jahren Vollgas. Beruflich, Freizeit, immer was am Start, es musste immer „was gehen“. Mein Leben, in dem „abhängen, entspannen oder gar was Gutes für die Seele“ wichtig sind, wurde nur ausgelacht und vor allem – ich wurde nicht ernstgenommen. Oft betrachtete ich das Tun meines Bruders mit Sorge. Da meine Gesprächserfahrungen mit ihm so oft ungut waren („Wir leben in zwei Welten, Du trämst vor dich hin und ich bin aktiv im Leben)…“, sagte ich nichts mehr dazu. Die letzte Zeit dachte ich öfter an ihn. Und erfahre nun, dass er darnieder liegt. BurnOut. Kann nichts mehr tun. Darf nur noch stundenweise ins Leben. Danach Stunden Bettruhe etc. Seelisch, nervlich etc. am Ende.

Es ist schwer, das auszuhalten. Für mich.
Ohne etwas zu sagen.

Ich hab nichts gesagt. Gab ihm nur drei Hinweise, was man gut tun könnte. Auch das wies er von sich. Klar. Kommt ja von der (in Wirklichkeit dann wohl doch nicht so) verträumten, nicht am Boden stehenden Schwester.

So oft sagte er mir, dass ich mein Leben in Bewegung bringen sollte. So leben sollte wie er, um „was vom Leben zu haben“. (Wie) Oft zweifelte ich manches von mir daraufhin an!

Ich weiß auch manches über Ernährung. Damit meine ich nicht die Brigitte-Diät. Tieferes Wissen. Wirkungen.
Als geschsiter krank waren, sagte ich manches dazu. Vor Jahren. Wurde nicht ernstgenommen. Ausgelacht von wegen ich und meine gesunden Sachen … Dann. Eines Tages. Sehe ich einen meiner Brüder, seine Ausstrahlung, sehe seine Haut, seinen Körper. Ich spüre sowas. Und frage nach. Was sagt er? Ging ihm nicht mehr so gut. Seit 6 Wochen würde er sich auf Anraten des Arztes nach bestimmten Regeln ernähren (genau die, die ich vor Jahren angeregt hatte).Das wäre soooooo TOLL. er verkaufte mir das, als hätte er Amerika entdeckt.

Ich dachte, ich schreie!!

Der Prophet gilt nichts im eigene Lande!!!!
Das gilt wohl auch innerhalb der Familie!?!?!?!

Wie oft hatte er meine Ernährung belächelt … ich würd das zu eng sehen, könnte mich doch mal locker machen … und wie oft ehatte ich mich deswegen schlecht und unfähig gefühlt …

So. Und was zeigt das jetzt? MEIN Umgang mit allem war wohl doch nicht SOOO verkehrt, hm?
Es ist so wichtig, sich klar zu machen – EGAL, was ein anderer sagt – folge NIEMALS abwertenden Kommentaren.  Wenn Dein Gefühl Dir sagt, dass Dein Weg (für Dich) passt.

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2 Kommentare zu “Es. ist. so. wichtig.

  1. Du hast so Recht!

    Gefällt 1 Person

  2. Ja, das kann ich mir vorstellen, dass man erst einmal so kritisch und als esoterisch, in der komplett abwertenden Art und Weise des Begriffs, angesehen wird. Aber unter Geschwistern ist es sicher noch mal schwerer. Weil man da dann „schon immer anders“ war … Trotzdem ist es eine Genugtuung für dich. Andere Leute würden dir da nun auch was Positives zurückmelden, aber Geschwister vielleicht am wenigsten 😉

    Gefällt 1 Person

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