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Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt


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Ich mache immer wieder den gleichen Fehler

Es fällt mir schwer, mich aufzurichten. Schwer, die Wut im Bauch zu fühlen. Schwer, die Sorge zu haben, dass Ärger krank macht. Mgenschmerzen. Gedankenkreisen. Innere Dialoge wieder und wieder und wieder. Habe die letzten Nächte kaum geschlafen. Bin gereizt. Kein Wunder. Heute Selbstfürsorge praktiziert: krank gemeldet. Selbst dazu noch ein Schuldgefühl.

Aber heute, mit fast 50, denke ich –
was ist denn mehr wert als mein Befinden?
Was sollte höhere Priorität haben als mein inneres Gleichgewicht?
Was soll es nützen, mich in krankmachendem Umfeld aufzuhalten.
Wer fragt in 10 Jahren danach, ob am Tag xy ein Mitarbeiter im Job war oder nicht.

Das ist so unbedeutend. Bin ich nicht da, kommt ein anderer. Wenn ich nicht auf mich acht gebe, tut es niemand. Niemand sagt – nimm Abstand. Niemand sagt – sie haben Unrecht. Das muss ich selber tun. Und ich habs getan. Eine wirkliche Bedeutung habe ich nur für mich. Ich pfeife auf die ganzen pseudobuddhistischen Weisheiten, naja, im christliche ist es nicht viel anders – von wegen bei schlechter Behandlung auch die andere Wange hinhalten. Nein. Es geht um Erkennen. „You have to sort out“ nannte es damals eine Frau. Du musst aussortieren, welche Menschen Dir gut tun und welche nicht. Und die, die Dir schaden, rausschmeißen.

So ganz geht das vielleicht nicht immer, aber Abstand nehmen, das ist schon mal ein Anfang. Blöde, dass ich an dem Punkt so weich bin. Ich suche immer das Miteinander. Mich kann man ohne Probleme zum xten mal um den Finger wickeln. Man muss nur die richtige Möhre hinhalten. Die heißt Miteinander. Jedesmal steige ich drauf ein. Und jedes mal knallts. Weil die Möhre nur ein Ziel hat: Mich vor einen Karren zu spannen. Auf den man die gesamte Laune und Schuldzuweisung abladen kann. Leider merke ich das schlussendlich erst, wenn es wieder passiert ist.


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Leute. Entspannt Euch.

Ich kann es nicht oft genug sagen.

Die letzten Tage bin ich oft so angespannt. Wegen dem Job. Wegen privaten Themen. Wegen überhaupt. Habe Gedanken. Und Gedanken. Und Anspannung. Und Magenzusammenziehen. Und Angst. Unterschwellige Angriffe im Job machens nich einfacher. Und obwohl ich nun schon Sport mache (was mir nebenbei gesagt ziemlich gut tut), ist da trotzdem dieser Zustand. Erst kürzlich gabs wieder eine Diskussion im Job, die kein Mensch braucht. Ich – angespannt, wütend, Angst spürend. Habe gemerkt, was das mit meinem Körper macht. Und dachte: Man. Das kanns doch nich sein. Klar is Jobwechsel eine Lösung – aber dafür braucht man erstma was zum Wechseln.

Bis dahin brauchts andere Wege.

Und die GIBT es. Man muss sie nur NUTZEN. Als erstes hab ich eben mal Rescuespray genommen. Dass allein tut schon gut. Natürlich ist das keine Dauerlösung. Aber darum geht es in dem Moment auch nicht. Es geht darum, meinem Körper, mein gesamtes System nicht einen Moment länger in einem unguten Zustand zu halten als nötig. Positiv formuliert – mich so bald wie möglich in einen bessere Zustand zu bringen. Auf allem anderen wächst sowie so nix. Selbstregulierung nennt man das. Was nützt es der Welt, wenn es mir nicht gut geht? Es löst doch keine Probleme. Außer, dass sich ein Dritter freut, dass er seine Laune an mich abgeliefert hat. Ich möchte Leuten im Außen nicht mehr die Macht geben, mein Befinden zu steuern. Und wenn Bachblüten dabei helfen, nehm ich Bachblüten.

Dann gibts da noch EFT. Ich schreibe den Text hier noch fertig und dann mach ich das. Und zwar so lange, bis es sich besser anfühlt. Und dann versuche ich mal, tiefer zu atmen. Und weiter. Und mir mein Leben und all das, was ich schon Gutes gemacht habe, bewusst zu machen. Präsent zu sein. Mir. Meiner. aus. Lebenserfahrung. gewachsener. Größe. präsent. zu. sein.


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Bester Selbstbräuner – in 5 Minuten handgemacht!

Erythrulose   – mein Freund und Bräuner!

Sodele. Nun kommt heute mal mein –  an die liebe modepraline und ihre LeserInnen versprochener – Beitrag zum besten Selbstbräuner der Welt. Infos zu herkömmlichen gekauften Selbsbräunern (SB) gibts genug im Web, deshalb erspare ich uns das hier und komme direkt zur Sache. Erythrulose ist ein natürlicher Zucker und wird meist zusammen mit (umstrittenen) DHA in Selbstbräunern verwendet. Was viele (noch) nicht wissen – das geht auch ohne DHA. Besser, preiswerter und schöner 🙂

Mein Erythrulose-Selbstbräuner-Rezept (ESB)

  • wirkt streifenfrei
  • trocknet die Haut nicht aus
  • ist aus derzeitiger Sicht gesundheitlich unbedenklich (auch bei Langzeitgebrauch)
  • baut die Bräune innerhalb von 1-2 Tagen auf
  • passt sich dem individuellen Hautton an
  • kann mit wiederholter Anwendung verstärkt werden
  • wirkt sehr natürlich
  • hält lange
  • ist sehr preiswert

Klingt das gut? Dann macht Euch bereit. Was Ihr braucht:

  • 1 Fäschchen Erythrulose (gibts z.B. bei behawe)
  • 1 Flasche Körpercreme, mögliches PH-neutral (gibts preiswert im Drogeriemarkt)
  • 1 Spritze aus der Apotheke mit 5 ml Füllmenge (ohne Nadel)
  • 1 langes Holzstäbchen oder kräftige Hände zum Schütteln

Und so gehts: Für eine gute Wirkung brauchen wir 3 – 6 % Erythrulose gemessen an der Füllmenge in der Cremeflasche. Bei 3 % wird die Bräune heller (sieht sehr edel aus), bei 6 % wird es dunkler und damit deutlicher.

An alle mit Mathephobie – keine Panik. Das ist ganz leicht zu berechnen.

Die meisten Cremeflaschen haben 100, 150 oder 200 ml an Fülmenge.
Hier ein paar Beispiele für die Berechnung.

100 % = 100 ml Flasche 3 % = 3 ml Erythrulose 

100 % = 150 ml Flasche 3 % = 4.5 ml Erythrulose 

100 % = 200 ml Flasche 3 % = 6 ml Erythrulose 

Wenn Ihr eine stärker tönende Mischung machen wollt, z.B. mit 6 %:

100 % = 100 ml Flasche 6 % = 6 ml Erythrulose 

100 % = 150 ml Flasche 6 % = 9 ml Erythrulose

100 % = 200 ml Flasche 6 % = 12 ml Erythrulose 

Die benannte Menge zieht Ihr einfach mit der Minispritze aus der ErythruloseFlasche (ggf. vorher die Tropföffnung abmachen) und spritzt sie schlicht in die Öffnung der Körpercreme. Dann rührt man mit dem langen Holzstäbchen gut um. Alterntiv (oder zusätzlich) schüttelt man die Flasche von allen Seiten wirklich gut durch.

Tataaaaaaaa! Fertig ist Euer neuer Selbstbräuner 🙂

EXTRA-TIPPS

1. Vor der ersten Anwendung und im Laufe der Zeit auch zwischendurch den Körper peelen.

2. Habt Geduld. ESBs brauchen 1-2 Tage, bis sie wirken.

3. Die Bräune wirkt besonders schön und gleichmäßig mit 3 – 4 % Erythrulose und mehrfacher Anwendung. Kommt natürlich auch ein bißchen auf den Hauttyp an, also einfach ausprobieren. Fangt lieber mit wenigen Prozenten an und wartet mal ein paar Tage. Ein paar Tropfe Erythrulose nachträglich könnt Ihr immer noch rein geben.

4. Ich persönlich habs nicht mit Aloe Vera, aber es gibt Leute, die haben auch damit sehr gute Erfahrungen damit gemacht 🙂