inerlime

Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt

Schmöker, Krimi, Sachbuch

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Man kann hiernach verstehen, dass bei zwanghaften Persönlichkeiten der Zweifel in allen möglichen Varianten eine große Rolle spielt. Er ist ein Schutz vor gefährlicher Spontaneität, vor dem Sich-zu-etwas-hinreißen-Lassen, was man bereuen müsste. So kann sich das Zweifeln mehr und mehr verabsolutieren, zum Selbstzweck und damit zum Ersatz für lebendiges Tun werden.

Grundformen der Angst
Eine tiefenpsychologische Studie
Fritz Riemann

Das Buch (ein Klassiker) befasst sich mit dem Grundwesen Angst und betrachte sie jeweils im Aspekt der schizoiden, der depressiven, der zwanghaften und der hysterischen Persönlichkeit. Inmitten jeder Zeile spürt man die starke Sympathie des Autors zum Wesen Mensch, in wunderbar neutraler, wertfreier und zugleich empathischer Weise erlebt man als Leser die Aspekte, kann jeden durch die Beschreibung nachvollziehen, erkennt eigene Anteile und vermag die der Anderen eher anerkennen. Ich mag es. Ich würde es empfehlen.

Ich hasse mich!
Selbstakzeptanz und Selbstwertgefühl fördern
Die sechsjährige Chloe rannte vom Spielplatz und versteckte sich im Gebüsch. Sie hasste sich selber, weil sie keine Freunde fand.

Innere Starkmacher
Wie Kinder Angst und Stress in Freude und Selbstvertrauen verwandeln
Charlotte Reznick

Das Buch lese ich, weil ich an die Kraft innerer Bilder glaube und fest davon überzeugt bin, dass man damit Befinden, Geschehnisse und Situationen bessern kann. In dem Buch werden 9 Techniken vermittelt, wie man Kindern den Zugang dazu vermittelt und ihnen damit ein wirksames Werkzeug für das ganze Leben an die Hand gibt. Ich denke, sowas würde auch Erwachsenen gut tun. Ich mag die Idee, bin aber noch nicht sicher, ob sich die Techniken in der (angeblich leichten) Form an Kinder vermitteln lassen. Für alle, die mit Kindern zu tun haben auf jeden Fall interessant. Es kann auch für den Leser selbst Gutes bringen.

Im Gegensatz zu denen, die Dir raten, mit geschlossenen Augen zu vergeben, lade ich Dich ein, mit weit geöffneten Augen zu vergeben, um deutlich zu sehen und bei Deinem Schuldiger Aspekte zu entdecken, die Dir bis dahin unbekannt waren. Den Schuldiger verstehen, schließt ein, ihn nicht mehr anzuklagen Die Demütigung und der Schmerz, den die Kränkung verursacht hat, beeinflussen die Wahrnehmung, die man von dem Schuldiger hat und können sie verfälschen.

Vergeben lernen
in zwölf Schritten
Jean Monbourquette

Fernab allen ‚Positiv Denken‘ und ‚Vergeben leicht gemacht‘ befasst sich dieses Buch mit echter Vergebung. Wer den Weg auf sich nehmen will (um letztendlich sich selbst zu befreien), findet hier eine fundierte Anleitung. Würde ich nur jemandem empfehlen, der es ernst meinst mit der Änderung.

Sehr schöne Idee, meinen Dank an Christiane!

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