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Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt

Kann man Dankbarkeit trainieren?

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Aufgrund mancher Ereignisse finde ich mich in einer gewissen Gedankenspur wieder. Gedanken, die ich wieder und wieder denke. Groll. Ärger. Wut. Aber auch Handlungsgedanken. Immer wieder denke ich sie durch. Und wenn es an den Moment geht, wo sie in die Tat umzusetzen wären – mache ich es nicht. Sage ich es nicht. DENKE ich es nicht. Je näher es an die reelle Handlung geht, je besser versteckt sich mein Gedankenkarussell. Dann kann ich es mir doch gleich sparen. Denn  es schwächt mich doch nur. Gedanken haben Auswirkungen auf ALLES. Auf meine Gefühle. Mein Befinden. Meinen Körper. Auf Organfunktionen. Ja. Ich gehe sogar soweit zu sagen – auf jede ZELLE. Und deshalb kam mir heute mal wieder der Gedanke – kann man die Gedanken weg trainieren? Weg von allem oben benannten? Hin zu Dankbarkeit? Hin zu Freude? Ohne was schön reden zu wollen? (Wenn ich eins nich abkann, ist es das sog. ‚positive Denken‘, es gibt einfach DInge die sind NICHT gut).

Immer mal wieder lese ich von Dankbarkeit. Und es ist schon so.In einem Moment, wo ich wirklich Dankbarkeit empfinde, verändert sich sofort mein Befinden. Eben stand ich in der Küche. Kurz nach dem Einkauf. Kühlschrank voll. Noch ein paar frische Kräuter eingeforen. Da stehe ich da, schmiere mir ein Brot und denke einmal mehr „Gott, was ein Segen. So eine Fülle. Danke, Danke, Danke.“ Und das meine ich so. Und in mir wird alles frei. Mein Atem geht tiefer, ich fühle mich leichter, wie von einer Last befreit, luftiger. Es stimmt also tatsächlich. Dankbarkeit tut gut. Sie ermöglicht ein besseres Befinden.

Das wirft die Frage auf – soll ich es mal testen?

Das Befinden mit Dankbarkeit?
Über einen bestimmten Zeitraum?
Vielleicht mal – einen Tag lang?

Wie es der liebe Gott so will, kam mir vor ein paar Tagen eine besondere kleine Uhr in die Hand. Das ist ein Teil, an dem man mehrfachen (lautlosen oder lauten) Alarm über den Tag verteilt einstellen kann. Ihr ahnt die Idee? Wie wäre das, wenn ich mir einfach mal einen Tag lang jede Stunde einen Alarm stelle. Um einen Moment zu verweilen und Dankbarkeit zu denken, zu fühlen. Für das Gute, das grad ist. Dass ich gesund bin. Im Leben bin. Am Rechner sitzen kann, Schreiben kann. Dass es Menschen gibt, die lesen, was ich schreibe. Dass ich Gedanken mit Menschen teilen kann.

Je mehr ich dran denke, um so mehr fällt mir jetzt schon ein, wofür ich dankbar bin . OK. Das ist das Zeichen 😉 Ich machs.

Morgen nehm ich die Uhr mit. Und mache jede Stunde eine Dankbarkeitspause. Damit unterbreche ich auf jeden Fall die Negativkette. Damit tut ich auf jeden Fall meinem gesamten System (auch gesundheitlich) was Gutes. Damit verbessere ich vermutlich mein Energielevel.

Kann man Dankbarkeit trainieren? Wir werden sehen!

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5 Kommentare zu “Kann man Dankbarkeit trainieren?

  1. Ja, kann man. Ich zweifele an deiner Methode, aber die Idee ist gut. Viel Glück dir!

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  2. An „jede Stunde“. Eine Pause einzulegen (gern öfter), und mal kurz zu lächeln und tief durchzuatmen, prima. Aber für regelmäßig (damit es Effekt haben soll) ist mir das zu oft. Ich habe mal über ein paar Wochen etwas Ähnliches gemacht (vier mal pro Tag, über den Tag verteilt), das war schon heftig. Ging in eine eher meditative Richtung, was ich für tiefergreifende Veränderungen immer noch am ehesten empfehlen würde. Ist aber nicht jedermanns/-fraus Ding.

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    • Naja. Dankbarkeit zu empfinden ist für mich so ziemlich mit das Meditativste, was es gibt. Es geht ja nicht darum das Wort vor sich hin zu murmeln. Es geht ja ums echte, wahrhaftige Wahrnehmen. Ums wirklich spüren. Zumindest ich muss dazu schon einen Moment innehalten und wirklich wahrnehmen, was es da gibt. Es durch mich durch fluten lassen, spüren und dann sagen (falls man es dann überhaupt noch sagen muss). Aber wer weiß vielleicht würd es sogar funktionieren, wenn man sich jede Stunde umschaut und etwas Schönes betrachtet. Für einen Moment. Mal schauen.

      Gefällt 1 Person

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