inerlime

Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt


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Pass ich nicht mehr rein?

Ich hab den Weg verloren. Nicht dass ich mal einen hatte. Ich hab den Weg verloren, auf dem ich funktionierte. Berufsausbildung. Arbeiten. Arbeiten. Ja. Es gab Zeiten, da war auch Spaß dabei. Nettes Team. Lang vorbei. Ich funktionierte trotzdem. Und nun – nicht mehr.  Der alte Job passt nicht mehr. Hab ich ja schon alles zu geschrieben. Dort bin ich nicht gewollt und das seit Jahren zu erleben, jeden Tag gedeckelt zu werden, macht nur mürbe.Bin nie gegangen, weil ich Angst hatte, dass es beim nächsten auch so ist. Nur – der Preis ist zu hoch. Ich muss was ändern.

Und was merk ich nun?
Ich schau mich auf dem Markt um und (abgesehen von Tierpflege, die ich leider nich gelernt hab), fühle ich mich von allem überfordert. Man. Ich hab früher Projekte g e l e i t e t. Und nun trau ich mir noch nicht mal mehr das kleinste Handeln zu. Mir wird übel bei der Vorstellung, von morgens bis Abends wieder im Büro zu sitzen. Nichts passt mehr. Das alte System – arbeiten von morgens bis abends, danach durch den Berufsverkehr nach Hause. Kleines Hobby „zum Ausgleich“. Was ist das für ein Leben? Fühle mich wie ein Hamster im Käfig. Ohne Horizont. Belastet arg, und nun bin ich krank geworden. Sitze mit Angst und Sorge vor meinem Leben. Und denke – das kanns doch nicht gewesen sein.

Wie lebt Ihr Euer Leben? Habt Ihr ein wertschätzendes Umfeld im Job?
Und wie findet man ein wertschätzendes Umfeld, allem voran im Job?
Wenn man sich bewirbt, schaut man den Leuten ja nur vor die Stirn.


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Es wird Zeit IV

Schritt 4.

  • Sorgengedanken bewusst betrachtet.
  • Lösungsgedanken überlegt und sich vorstellt.
  • Gummiband um das Handgelenk gelegt.
  • Jedesmal, wenn der Sorgengedanke kommt, Zug am Gummiband (in Maßen), flitschen gelassen, Schmerz gespürt und zeitgleich den neuen Lösungsgedanken vorgestellt und ausgesprochen.
  • Jedesmal = anfangs fast jede Minute.

Der belastende, mit starkem Gefühl verknüpfter Gedanke ist intensiv. Der lässt sich nicht so einfach verscheuchen. Seit ich den alternativen Lösungsgedanken nutze, drängt sich der Sorgengedanke in den Vordergrund. Hat Angst, nicht (mehr) dranzukommen. Mit jedem Flitschen und switchen auf den Lösungsgedanken speichert mein Unterbewusstsein (durch die Verbindung mit dem Schmerz – Gefühl) den neuen Gedanken mehr ab. Plan: Nach 2 Tagen switcht das Denken von alleine, wenn ich nur an dem Gummiband ziehe. Nach einer Woche braucht es nur noch den Blick auf das Gummiband.
Nach 40 Tagen kommt der neue Gedanke von allein. Hoffe, ich mach es so lange.


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Es wird Zeit III

Schritt Nr. 3

Reframing

  • Bild gemalt mit schwerer Situation.
  • Überlegt, was besse wäre.
  • Zweites Bild gemalt mit veränderter Situition.
  • Überlegt, was noch gut täte.
  • Drittes Bild malen mit entlasteter Situation und neuem Gefühl.
  • Bild 1 und 2 zerrissen.
  • Bild 3 aufgehängt.
  • Bild 3 oft anschaut, befreites Gefühl gespürt, durchgeatmet.


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Bin einfach am Ende

Es gibt Momente im Leben. Da geht nix mehr. Kein Schritt. Kein Hoffen. Nix mehr.
Am Boden. So gehts mir. Wochen mit Zahnschmerz, Sorge, Schmerzmitteln. Dazu die große Sorge um die Arbeit. Hab ja schon genug drüber geschrieben. Ist alles gesagt. Hilft nur gehen. Wenn da nicht die Miete wäre. Die jeden Monat gezahlt sein muss.

Ich würd Euch gern mal was Schönes schreiben. Aber der Blog hier halt halt zum ZIel, authentisch zu sein. Und was soll ich sagen. So siehts halt aus. Mit der Wahrheit.