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Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt

Pass ich nicht mehr rein?

6 Kommentare

Ich hab den Weg verloren. Nicht dass ich mal einen hatte. Ich hab den Weg verloren, auf dem ich funktionierte. Berufsausbildung. Arbeiten. Arbeiten. Ja. Es gab Zeiten, da war auch Spaß dabei. Nettes Team. Lang vorbei. Ich funktionierte trotzdem. Und nun – nicht mehr.  Der alte Job passt nicht mehr. Hab ich ja schon alles zu geschrieben. Dort bin ich nicht gewollt und das seit Jahren zu erleben, jeden Tag gedeckelt zu werden, macht nur mürbe.Bin nie gegangen, weil ich Angst hatte, dass es beim nächsten auch so ist. Nur – der Preis ist zu hoch. Ich muss was ändern.

Und was merk ich nun?
Ich schau mich auf dem Markt um und (abgesehen von Tierpflege, die ich leider nich gelernt hab), fühle ich mich von allem überfordert. Man. Ich hab früher Projekte g e l e i t e t. Und nun trau ich mir noch nicht mal mehr das kleinste Handeln zu. Mir wird übel bei der Vorstellung, von morgens bis Abends wieder im Büro zu sitzen. Nichts passt mehr. Das alte System – arbeiten von morgens bis abends, danach durch den Berufsverkehr nach Hause. Kleines Hobby „zum Ausgleich“. Was ist das für ein Leben? Fühle mich wie ein Hamster im Käfig. Ohne Horizont. Belastet arg, und nun bin ich krank geworden. Sitze mit Angst und Sorge vor meinem Leben. Und denke – das kanns doch nicht gewesen sein.

Wie lebt Ihr Euer Leben? Habt Ihr ein wertschätzendes Umfeld im Job?
Und wie findet man ein wertschätzendes Umfeld, allem voran im Job?
Wenn man sich bewirbt, schaut man den Leuten ja nur vor die Stirn.

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6 Kommentare zu “Pass ich nicht mehr rein?

  1. Oh, das ist ein weites Feld und ein Thema, das uns immer wieder betrifft. Leider denkt man zu oft, dass man damit allein ist und vielleicht soll das sogar die Strategie sein, damit man im Selbstmitleid versinkt und keine anständige Lösung für sich findet. Was ist der Tipp? Durchhalten? Die Überlegung, dass ein anderer Arbeitgeber nach ähnlichem Prinzip handelt, ist nicht abwegig. Wir identifizieren uns in unserer Gesellschaft vielleicht zu sehr mit unserem Beruf und wollen auch den Dank für unsere Arbeit vom Chef. Der hat aber meistens ganz andere Sorgen.
    Ich habe drei Jobs: Der erste ist mein erlernter Beruf mit Diplom und Pipapo, der zweite ist mein Brot-und-Butter-Job (bis vor 10 Jahren wäre 1 = 2 gewesen, so ehrlich sollte man sein), der dritte hat mein zweites Buch zumindest unter „Regionales“ bei Thalia gebracht. Somit sieht das Hamsterrad bei mir anders aus, aber es existiert und es bleibt immer spannend. Ich wünsche Dir alles Gute!

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  2. Gute Fragen, mit denen du nicht allein bist, glaub das mal nicht. Aber das Antworten ist schwer …
    Dennoch Grüße und Unterstützung, wenn auch „nur“ in Gedanken
    Christiane

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  3. Schwierig! Nicht unbedingt. Warum? Eine Trennung von Job und eigener Seele ist (für mich) ein Weg. Ich identifiziere mich nicht über meine Arbeit. Noch nie. Jetzt hab ich leicht reden, weil ich selbständig bin. Gartengestaltung ist kreativ, meine Kunden (fast alle) freuen sich, wenn ich komme und wenn es gut wird! Meine Mitarbeiter belustige ich ständig, nicht ohne Leistung zu fordern, aber bei einer entspannten Atmosphäre kommt die von allein. War aber nicht immer so. Es gab eine ( von 5) Baumschulen, in denen ich arbeitete, da war der Besitzer niemals zufrieden. Seine Frau schon! Er klagte immer über zu hohe Kosten im Betrieb, seine Frau verriet mir, nachdem ich sagte, dass für mich eine Kreuzfahrt einer Strafgaleere gleichen würde, und ich höchstens mal mit der „Sea Cloud“ fahren würde (Windjammer), dass die beiden doch damals einen Törn genau auf dieser von Antigua aus machten … Dort blieb ich nicht lange, wobei ich sagen muss, es kam dann zu einer Kündigung von 4 MA gleichzeitig ( von 18).
    Vielleicht solltest Du Dich über Dich selbst definieren, über Dein privates Umfeld, Dein(e) Freund(e), Partner …
    Es ist nicht leicht, dazu mehr zu sagen, weil hier doch alles sehr anonym ist. Zur Arbeit möchte ich Dir sagen, wenn Du arbeitest, denke an Arbeit. Sei die Arbeit, konzentriere Dich auf sie. Finde das, weswegen Du sie machst, warum Du Dich dafür entscheiden hast. Vieles Andere kommt dann. Aber genauso musst Du fernab der Arbeit wieder zu Dir zurück kommen, Dich er (leben) !!!

    Gute Besserung LG Mies

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