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Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt


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Welchen Sender wähle ich?

Die letzten Tage fuhr ich mit dem Auto zur Arbeit. Meist höre ich dabei eine CD. Ruhige Musik. Aber ab und an mache ich auch das Radio an. Da fiel mir die letzten Tage auf, dass mir manches Lied nicht gefiel. Es brachte mich in eine schlechte Stimmung. Bis ich auf den Gedanken kam – Sender wechseln? Ich also auf einen Knopf gedrückt. Nicht gut. Nächster Knopf. Und  – was war? Da lief ein Lied aus alter Zeit, ich dachte an früher und fing an zu schmunzeln.

Stimmungswechsel durch andere Radiosender? Wie kann das sein? Ich hab es mehrfach versucht. Quasi wissenschaftlich untermauert: Es funktioniert. Und ich dachte – ist das mit den Gedanken nicht ähnlich? Wenn ich mich in unguten Gedanken befinde – also solchen, die man tausend mal denkt, inzwischen schon automantisch und bei denen das Denken darüber wirklich nichts am Thema ändert (oder gar bessert) – kann man da nicht einfach einen anderen Gedanken wählen?

Und dabei bleiben. oder ab und an mal wieder wechseln. Bis man einen neuen, wohltuenden Gedanken hat? Einen, de rmich stäkrt? Mir Zuversicht gibt? Wärme? Geborgenheit? Lachen? Leichtigkeit?

Das Leben hat ein Radio.
Welche Frequenz wählst Du?

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Don quichotte?

Ich finde einfach keinen Weg zur graden Linie. Einem einheitlichen Sein. Einem einheitlichen Tun. Einem einheitlichen Blog. Was soll man da machen. Segel streichen. Den Weg in die Hände des Windes legen.

Die letzten Tage hab ich über den roten Knopf nachgedacht. Also den, den andere bei einem drücken. Und man reagiert wie eine Marionette. Weil es einen aufregt. Oder trifft. Nun gibt es ja 1.000 Ansätze, wie man damit umgehen soll. Ignorieren. Erkennen, dass es der eigene rote Knopf ist. Den anderen umarmen. Gewaltfreie Kommunikation. Abstand nehmen. Zuschlagen. Ich hab (fast) alles probiert. Und probiere noch. Bis nun hab ich noch nichts gefunden. Was da wirklich Abstand schafft. Gestern sprach ich mit einem alten Freund. Der erzählte, es geht ihm am A… vorbei, was andere sagen. Oder denken.

Und ich denk – sind das Gene?

Oder was ist das? Dass der eine das hat und der andere nicht? Grad versuch ich mal wieder was Neues. Um unfreundliches Umfeld an mir abprallen zu lassen. Ist noch in der Testphase. Und während ich so versuche, merke ich auf einmal – dass ich selber meinen roten Knopf 10 mal mehr drücke, als es das Außen tun kann. Durch meine Gedanken. Die inneren Dialoge. Die da in meinem Sinn stattfinden. Wiederkehrende Gesprächsfetzen, Worte, die mir in dem Moment nicht eingefallen sind und und und. Und ich frag mich – führ ich nicht im Grunde einen Kampf gegen mich selber?


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Kann man Dankbarkeit trainieren?

Aufgrund mancher Ereignisse finde ich mich in einer gewissen Gedankenspur wieder. Gedanken, die ich wieder und wieder denke. Groll. Ärger. Wut. Aber auch Handlungsgedanken. Immer wieder denke ich sie durch. Und wenn es an den Moment geht, wo sie in die Tat umzusetzen wären – mache ich es nicht. Sage ich es nicht. DENKE ich es nicht. Je näher es an die reelle Handlung geht, je besser versteckt sich mein Gedankenkarussell. Dann kann ich es mir doch gleich sparen. Denn  es schwächt mich doch nur. Gedanken haben Auswirkungen auf ALLES. Auf meine Gefühle. Mein Befinden. Meinen Körper. Auf Organfunktionen. Ja. Ich gehe sogar soweit zu sagen – auf jede ZELLE. Und deshalb kam mir heute mal wieder der Gedanke – kann man die Gedanken weg trainieren? Weg von allem oben benannten? Hin zu Dankbarkeit? Hin zu Freude? Ohne was schön reden zu wollen? (Wenn ich eins nich abkann, ist es das sog. ‚positive Denken‘, es gibt einfach DInge die sind NICHT gut).

Immer mal wieder lese ich von Dankbarkeit. Und es ist schon so.In einem Moment, wo ich wirklich Dankbarkeit empfinde, verändert sich sofort mein Befinden. Eben stand ich in der Küche. Kurz nach dem Einkauf. Kühlschrank voll. Noch ein paar frische Kräuter eingeforen. Da stehe ich da, schmiere mir ein Brot und denke einmal mehr „Gott, was ein Segen. So eine Fülle. Danke, Danke, Danke.“ Und das meine ich so. Und in mir wird alles frei. Mein Atem geht tiefer, ich fühle mich leichter, wie von einer Last befreit, luftiger. Es stimmt also tatsächlich. Dankbarkeit tut gut. Sie ermöglicht ein besseres Befinden.

Das wirft die Frage auf – soll ich es mal testen?

Das Befinden mit Dankbarkeit?
Über einen bestimmten Zeitraum?
Vielleicht mal – einen Tag lang?

Wie es der liebe Gott so will, kam mir vor ein paar Tagen eine besondere kleine Uhr in die Hand. Das ist ein Teil, an dem man mehrfachen (lautlosen oder lauten) Alarm über den Tag verteilt einstellen kann. Ihr ahnt die Idee? Wie wäre das, wenn ich mir einfach mal einen Tag lang jede Stunde einen Alarm stelle. Um einen Moment zu verweilen und Dankbarkeit zu denken, zu fühlen. Für das Gute, das grad ist. Dass ich gesund bin. Im Leben bin. Am Rechner sitzen kann, Schreiben kann. Dass es Menschen gibt, die lesen, was ich schreibe. Dass ich Gedanken mit Menschen teilen kann.

Je mehr ich dran denke, um so mehr fällt mir jetzt schon ein, wofür ich dankbar bin . OK. Das ist das Zeichen 😉 Ich machs.

Morgen nehm ich die Uhr mit. Und mache jede Stunde eine Dankbarkeitspause. Damit unterbreche ich auf jeden Fall die Negativkette. Damit tut ich auf jeden Fall meinem gesamten System (auch gesundheitlich) was Gutes. Damit verbessere ich vermutlich mein Energielevel.

Kann man Dankbarkeit trainieren? Wir werden sehen!


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Das Problem mit ‚Hier und Jetzt‘

Über lange Zeit habe ich mich immer mal wieder darauf ausgerichtet, im Hier und Jetzt zu verweilen. Mittlerweile, das erkenne ich langsam, ist es für mich ein normaler Zustand geworden, über den ich nicht mehr weiter nachdenke. So weit. So gut.

Wenn man mich (allem voran im Job) nun Details zu etwas fragt, was in der Vergangenheit liegt, weiß ich das oft nicht mehr. Weil ich null daran hafte. Das bringt Probleme mit sich, weil erwartet wird, dass man solche Dinge im Sinn hat.

Stellt sich also die Frage – was tun?