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Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt


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Welchen Sender wähle ich?

Die letzten Tage fuhr ich mit dem Auto zur Arbeit. Meist höre ich dabei eine CD. Ruhige Musik. Aber ab und an mache ich auch das Radio an. Da fiel mir die letzten Tage auf, dass mir manches Lied nicht gefiel. Es brachte mich in eine schlechte Stimmung. Bis ich auf den Gedanken kam – Sender wechseln? Ich also auf einen Knopf gedrückt. Nicht gut. Nächster Knopf. Und  – was war? Da lief ein Lied aus alter Zeit, ich dachte an früher und fing an zu schmunzeln.

Stimmungswechsel durch andere Radiosender? Wie kann das sein? Ich hab es mehrfach versucht. Quasi wissenschaftlich untermauert: Es funktioniert. Und ich dachte – ist das mit den Gedanken nicht ähnlich? Wenn ich mich in unguten Gedanken befinde – also solchen, die man tausend mal denkt, inzwischen schon automantisch und bei denen das Denken darüber wirklich nichts am Thema ändert (oder gar bessert) – kann man da nicht einfach einen anderen Gedanken wählen?

Und dabei bleiben. oder ab und an mal wieder wechseln. Bis man einen neuen, wohltuenden Gedanken hat? Einen, de rmich stäkrt? Mir Zuversicht gibt? Wärme? Geborgenheit? Lachen? Leichtigkeit?

Das Leben hat ein Radio.
Welche Frequenz wählst Du?


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Es wird Zeit IV

Schritt 4.

  • Sorgengedanken bewusst betrachtet.
  • Lösungsgedanken überlegt und sich vorstellt.
  • Gummiband um das Handgelenk gelegt.
  • Jedesmal, wenn der Sorgengedanke kommt, Zug am Gummiband (in Maßen), flitschen gelassen, Schmerz gespürt und zeitgleich den neuen Lösungsgedanken vorgestellt und ausgesprochen.
  • Jedesmal = anfangs fast jede Minute.

Der belastende, mit starkem Gefühl verknüpfter Gedanke ist intensiv. Der lässt sich nicht so einfach verscheuchen. Seit ich den alternativen Lösungsgedanken nutze, drängt sich der Sorgengedanke in den Vordergrund. Hat Angst, nicht (mehr) dranzukommen. Mit jedem Flitschen und switchen auf den Lösungsgedanken speichert mein Unterbewusstsein (durch die Verbindung mit dem Schmerz – Gefühl) den neuen Gedanken mehr ab. Plan: Nach 2 Tagen switcht das Denken von alleine, wenn ich nur an dem Gummiband ziehe. Nach einer Woche braucht es nur noch den Blick auf das Gummiband.
Nach 40 Tagen kommt der neue Gedanke von allein. Hoffe, ich mach es so lange.


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Kann man Dankbarkeit trainieren?

Aufgrund mancher Ereignisse finde ich mich in einer gewissen Gedankenspur wieder. Gedanken, die ich wieder und wieder denke. Groll. Ärger. Wut. Aber auch Handlungsgedanken. Immer wieder denke ich sie durch. Und wenn es an den Moment geht, wo sie in die Tat umzusetzen wären – mache ich es nicht. Sage ich es nicht. DENKE ich es nicht. Je näher es an die reelle Handlung geht, je besser versteckt sich mein Gedankenkarussell. Dann kann ich es mir doch gleich sparen. Denn  es schwächt mich doch nur. Gedanken haben Auswirkungen auf ALLES. Auf meine Gefühle. Mein Befinden. Meinen Körper. Auf Organfunktionen. Ja. Ich gehe sogar soweit zu sagen – auf jede ZELLE. Und deshalb kam mir heute mal wieder der Gedanke – kann man die Gedanken weg trainieren? Weg von allem oben benannten? Hin zu Dankbarkeit? Hin zu Freude? Ohne was schön reden zu wollen? (Wenn ich eins nich abkann, ist es das sog. ‚positive Denken‘, es gibt einfach DInge die sind NICHT gut).

Immer mal wieder lese ich von Dankbarkeit. Und es ist schon so.In einem Moment, wo ich wirklich Dankbarkeit empfinde, verändert sich sofort mein Befinden. Eben stand ich in der Küche. Kurz nach dem Einkauf. Kühlschrank voll. Noch ein paar frische Kräuter eingeforen. Da stehe ich da, schmiere mir ein Brot und denke einmal mehr „Gott, was ein Segen. So eine Fülle. Danke, Danke, Danke.“ Und das meine ich so. Und in mir wird alles frei. Mein Atem geht tiefer, ich fühle mich leichter, wie von einer Last befreit, luftiger. Es stimmt also tatsächlich. Dankbarkeit tut gut. Sie ermöglicht ein besseres Befinden.

Das wirft die Frage auf – soll ich es mal testen?

Das Befinden mit Dankbarkeit?
Über einen bestimmten Zeitraum?
Vielleicht mal – einen Tag lang?

Wie es der liebe Gott so will, kam mir vor ein paar Tagen eine besondere kleine Uhr in die Hand. Das ist ein Teil, an dem man mehrfachen (lautlosen oder lauten) Alarm über den Tag verteilt einstellen kann. Ihr ahnt die Idee? Wie wäre das, wenn ich mir einfach mal einen Tag lang jede Stunde einen Alarm stelle. Um einen Moment zu verweilen und Dankbarkeit zu denken, zu fühlen. Für das Gute, das grad ist. Dass ich gesund bin. Im Leben bin. Am Rechner sitzen kann, Schreiben kann. Dass es Menschen gibt, die lesen, was ich schreibe. Dass ich Gedanken mit Menschen teilen kann.

Je mehr ich dran denke, um so mehr fällt mir jetzt schon ein, wofür ich dankbar bin . OK. Das ist das Zeichen 😉 Ich machs.

Morgen nehm ich die Uhr mit. Und mache jede Stunde eine Dankbarkeitspause. Damit unterbreche ich auf jeden Fall die Negativkette. Damit tut ich auf jeden Fall meinem gesamten System (auch gesundheitlich) was Gutes. Damit verbessere ich vermutlich mein Energielevel.

Kann man Dankbarkeit trainieren? Wir werden sehen!


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Wettbewerbsvorbereitung: ‚Hmmm, lecker lecker!‘

Wesentlich für die kommenden vier Wochen wird natürlich neben der (hoffentlich auch stattfindenden) Bewegung die gute Ernährung sein. Also habe ich mich da gleich mal umgesehen und ein bißchen eingekauft. Ich glaube nicht wirklich an Diäten, weil ich denke – was macht der Mensch danach? Ursprünglich war Diät eigentlich die Änderung der Lebensweise – ein Leben lang und kein Bild-der-Frau-Wie-nehm-ich-10-Kilo-in-2-Stunden-ab-Programm. Ich mag frisches Essen, deshalb ist das keine grandiose Umstellung für mich (im Gegensatz zu meinem Konkurrenten :D!). Das gibts nun diese Woche zu essen:

  • 2 Brokoli, Fenchel, Zuchini, Möhren, Tomaten groß, Tomaten klein, Frühlingszwiebeln, Kräuter
  • Feldsalat, Romanasalat
  • Blaubeeren, Himbeeren, Äpfel, Weintrauben, Orangen, Kiwi, Zitronen
  • Fisch, Pute, Huhn (wenig)
  • Schafsmilchjoghurt, Magerquark (wenig)
  • 1 kleines Vollkornbrot
  • Leinöl, Olivenöl
  • Brottrunk
  • Grüner Tee, Pu Erh Tee, Kräutertee, Wasser (nix anderes als ich sonst trinke)
  • Honig *gönn ich mir*

Pffffffft. Ganz schön viel. Mein Kühlschrank ist voll. Mal schauen, ob ich das alles gegessen kriege 😀


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Wettbewerb!

Gottes Wege sind unergründlich 😀 Schrieb ich gestern noch, ich würd so gern mal trainieren und bekomme den Arsch nicht hoch – da schickt mir der liebe Gott gestern Abend kurzer Hand per Telefon einen Menschen, der mich zu einem Trainingswettbewerb heraus fordert! 😀 😀 Da habe ich natürlich JA gesagt!

Endlich kommt mal Bewegung in die Sache!
Danke, danke danke!

Und ein messbares Ziel musste her. Natürlich für Beide das Gleiche! Erst dachten wir an 4 Kilo in zwei Monaten Gewichtsabnahme mit gleichzeitigem Muskelaufbau. Dann fiel mir ein, dass in vier Wochen ein Familientermin ansteht und ich dachte mir, warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Also haben wurden jetzt exakt vier Wochen abgesteckt. Wir haben schon am Telefon soviel gelacht, weil natürlich niemand dem anderen verraten wird, an welchen Schrauben er drehen und welche Tricks er aus der Zauberkiste ziehen wird, um das Ergebniss zu erreichen, zu gewinnen – und evtl. sogar noch zu toppen! Ach so – genau – Ergebnis – da wir beide viel von gesunden Prozessen halten, haben wir ein bescheidenes Ziel gesetzt – 2 Kilo abnehmen in vier Wochen. Mit Sport und Ernährung ist das entspannt machbar.

Mein Vorteil: Ich bin fit in Ernährung und Konditionsaufbau.
Sein Vorteil: Er hat früher Bodybuilding gemacht und die Muskeln sprechen schneller wieder an.
ABER er hat eine Schwäche für Süßgkeiten 😀 😀

So oder so – ich werde siegen. I c h  w e r d e  s i e g e n ! 😀 😀


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Konsumsatt

Was macht man, wenn man merkt, dass man alles hat und doch unzufrieden ist? Ich schlendere durch Läden. Surfe durch Ebay, kalaydo und überhaupt. Lustlos. Müde. Konsumsatt. Egal, was ich sehe – nichts reizt mich. Ich hab doch alles. Klamotten. Essen. Gesundheit. Bücher. Auto. Lebe in Fülle. Nur das mit der Wohnung. Ok. Die könnte größer sein. Aber schön ist sie allemal. Fühle mich so gesegnet vom Leben. Und bin traurig. Was ist los? Midlifekrise? Zu sehr am Außen orientiert? Auf jeden Fall wird offensichtlich, dass Zufriedenheit nicht käuflich ist. Nun bin ich auch so gar kein Schuh-Fan. Sonst könnte ich meine Laune mit einem Stiefelkauf über den Frust hinweg heben.

Ach.

Ich weiß auch nicht.

Gestern las ich von einer jungen Frau, die das gemacht hat, was ich in jungen Jahren immer mal machen wollte (und eigentlich noch will). Einmal meinen Körper in Topform bringen. Wobei ich auch hier so dankbar bin. Weil mein Körper von Natur aus schon so schön ist. Aber so trainiert, so optimal trainiert. Das würd ich so gern mal machen. Allein das Dranbleiben – also das, wozu ich schon oft geschrieben habe. Daran haperts (noch :/ Ich bräuchte eine Routine. Die müsste ich mal etablieren. Und dann einfach machen.

So wie das Mädchen. Manchen Leute ist das Handeln des Mädchens suspekt. Zumal sie in Richtung Bodybuilding gegangen ist. Ok. Ich denk, sie ist vielleicht ein bißchen zu jung für sowas. Und die Ernährung könnte man da auch noch ein bißchen toppen. Aber was solls. Da steht ein Mensch, der hat’s gemacht. Jeden Tag. Auf’s Neue. Das, wovon ich seit Jahren schreibe träume. Also: Mal schön Klappe halten und demütig verneigen. Aber schaut einfach selber: Sophia Thiel