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Gedanken rund ums Leben – für mich und Dich und überhaupt


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Welchen Sender wähle ich?

Die letzten Tage fuhr ich mit dem Auto zur Arbeit. Meist höre ich dabei eine CD. Ruhige Musik. Aber ab und an mache ich auch das Radio an. Da fiel mir die letzten Tage auf, dass mir manches Lied nicht gefiel. Es brachte mich in eine schlechte Stimmung. Bis ich auf den Gedanken kam – Sender wechseln? Ich also auf einen Knopf gedrückt. Nicht gut. Nächster Knopf. Und  – was war? Da lief ein Lied aus alter Zeit, ich dachte an früher und fing an zu schmunzeln.

Stimmungswechsel durch andere Radiosender? Wie kann das sein? Ich hab es mehrfach versucht. Quasi wissenschaftlich untermauert: Es funktioniert. Und ich dachte – ist das mit den Gedanken nicht ähnlich? Wenn ich mich in unguten Gedanken befinde – also solchen, die man tausend mal denkt, inzwischen schon automantisch und bei denen das Denken darüber wirklich nichts am Thema ändert (oder gar bessert) – kann man da nicht einfach einen anderen Gedanken wählen?

Und dabei bleiben. oder ab und an mal wieder wechseln. Bis man einen neuen, wohltuenden Gedanken hat? Einen, de rmich stäkrt? Mir Zuversicht gibt? Wärme? Geborgenheit? Lachen? Leichtigkeit?

Das Leben hat ein Radio.
Welche Frequenz wählst Du?

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Nu isses passiert

Was ich nie verstehen konnte. Nie wollte. Und worüber ich oft dachte, wie kann man nur. Haben deine Ohren keine Hoffnung mehr? Ich hab es nie verstanden. Wie man sich freiwillig dem morbiden Charme einer Musik näher des Todes denn des Lebens hinwendet. Und dann. Eben. Seh ich im Reader einen Beitrag. Klicke drauf. Lausche. Und fühl Resonanz.

So steht es also jetzt um mich.

Ich höre jetzt Tom Waits.


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Wettbewerbsvorbereitung: ‚Hmmm, lecker lecker!‘

Wesentlich für die kommenden vier Wochen wird natürlich neben der (hoffentlich auch stattfindenden) Bewegung die gute Ernährung sein. Also habe ich mich da gleich mal umgesehen und ein bißchen eingekauft. Ich glaube nicht wirklich an Diäten, weil ich denke – was macht der Mensch danach? Ursprünglich war Diät eigentlich die Änderung der Lebensweise – ein Leben lang und kein Bild-der-Frau-Wie-nehm-ich-10-Kilo-in-2-Stunden-ab-Programm. Ich mag frisches Essen, deshalb ist das keine grandiose Umstellung für mich (im Gegensatz zu meinem Konkurrenten :D!). Das gibts nun diese Woche zu essen:

  • 2 Brokoli, Fenchel, Zuchini, Möhren, Tomaten groß, Tomaten klein, Frühlingszwiebeln, Kräuter
  • Feldsalat, Romanasalat
  • Blaubeeren, Himbeeren, Äpfel, Weintrauben, Orangen, Kiwi, Zitronen
  • Fisch, Pute, Huhn (wenig)
  • Schafsmilchjoghurt, Magerquark (wenig)
  • 1 kleines Vollkornbrot
  • Leinöl, Olivenöl
  • Brottrunk
  • Grüner Tee, Pu Erh Tee, Kräutertee, Wasser (nix anderes als ich sonst trinke)
  • Honig *gönn ich mir*

Pffffffft. Ganz schön viel. Mein Kühlschrank ist voll. Mal schauen, ob ich das alles gegessen kriege 😀


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Wir sind Weltenwanderer

Bei allem, was ich im letzten Beitrag schrieb – aufgrund meines Trainings bin ich mir mittlerweile auch in solchen Momenten bewusst – wir habe die Wahl. Es gibt nicht die EINE Realität. In unserem Inneren gibt es viele Räume, die wir betreten können. Nacheinander, nebeneinander, ausgewählt oder aus Gewohnheit, mit schwächender Wirkung oder mit stärkender.

Warum suchen wir dann so oft die schwächenden Räume auf? Die, so wie eben in meinem Beitrag beschrieben – schwächenden, traurigen, die mit Verzweiflung, Angst und Resignation? Auf der gleichen Etage gibt es Räume mit stärkender Wirkung, mit Freude, mit Selbstwert, mit Fülle und Dankbarkeit. Glaubst Du nicht? Rufe Dir einen Moment lang eine Erinnerung hervor, die Dich mit Kraft erfüllt hat, wo Du eine Prüfung geschafft hast, einem netten Menschen begegnet bist, was Leckeres gegessen hast oder oder oder. Was durchfließt Dich da? Eine ganz andere Form der Kraft. Eine flüssige unsichtbare Stärkung.

Wenn Du eine Liste mit solchen Momenten aufschreibst und diese von oben nach unten durch „fühlst“, hast Du zu 100 % einen anderen Emotionszustand als noch vor ein paar Minuten. Einen anderen Energielevel, eine vermehrte Entspanung, eine bessere Sauerstoffversorgung und und und. Kurzum . Du fühlst Dich besser.

WARUM also machen wir das nicht? Warum mache ich das nicht? Wo ich doch um dieses „Werkzeug“ weiß? Warum sitze ich statt dessen auf dem Sofa, meine Gedanken listen die ungelösten Dinge auf und mein Mood-Faktur geht gegen -100.

Warum?

Wir haben die Wahl!

Wir können von einem Zimmer in ein anderes gehen. Vom Dunkel ins Licht. Wir brauchen nur einen Schritt durch die Gedankentür zu machen, unseren Fokus auf das zu legen, was uns mehr Wohlbefinden schenkt. Höre ich da sowas wie „Das ist doch nur Verdrängung!“ Wie? Achso. Das war wohl mein eigener Einspruch 😉

Tja. IST das wirklich Verdrängung? Das würde doch bedeuten, das der Frustraum DIE Realität ist und der „Raum des Wohlbefindens“ nur die zweite Geige spielt. Na, wo steht denn diese Reihenfolge geschrieben? Wer legt fest, welches Deiner (und meiner) Gefühl das wahre ist? Vielleicht verdränge ich ja die ganze Zeit die Realität des WOHLBEFINDENS? Indem ich mich in dusteren Gedanken aufhalte? Vielleicht bin ich ja ein Träumer, WEIL ich vor mich hinfruste und mir runterbete, an welchen Stellen ich wann genau wie versagt habe! Und wäre ein Realist, wenn ich die g a n z e  L i s t e meiner E r f o l g e , schönen Momente, Freuden & Freunde etc. mal von oben bis unten auf meine Tapete pappen würde?! Wir sind Weltenwanderer! Es ist nur ein Schritt. Ein kleiner Schritt. Hinüber zum Licht.

Also was in Gottes Namen treibt uns an, im Dunkeln zu hocken, obwohl die Türe offen steht?


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Jetzt. Jetzt. Jetzt.

Gestern sah ich ein Video. Darin erzählten Menschen über Motivation. Und mir wurde klar – es ist so vieles möglich. In mir. In Dir. In Menschen. Den ganzen Nachmittag kamen mir so viele Gedanken dazu. Ich saß auf dem Sofa, fühlte, dachte, es war wie ein Aha-Erlebnis nach dem anderen. Innerlich. Wie von Gott durchflutet! Inspiration!

Ist Euch klar, dass Ihr so viel erreichen könnt? Ist Euch klar, dass Ihr Euch nur ein Ziel setzten braucht und den ersten Schritt machen müsst? Ich rede nicht von großen Gesten. Klar. das geht auch. Aber ich meine die ganz normalen Dinge. Die, die sich so viele Menschen wünschen! Etwas schlanker zu sein. Etwas glücklicher zu sein. Ein paar Freunde zu finden. Etwas mehr Sport zu machen. Ich könnte eine ganze Liste aufstellen.

Wie viele Menschen haben diese kleinen oder auch größeren Träume? Welche Träume hast Du? Wie oft hast Du versucht, was daraus zu machen? Wie oft bist Du einen ersten Schritt darauf zu gegangen? Und einen zweiten? Sag mir das. Erzähl mir von Deinen Träumen, erzähl mir von Deinem innersten Wunsch! Schreib mir, was Du schon seit der Jugend im Sinn hattest – Dich aber vielleicht nie getraut hast!

Im Zuge des gestrigen Geschehens erinnerte ich mich an meine eigenen Träume. An Gedanken, Ideen, Wünsche, die ich über Jahrzehnte immer mal wieder hatte. Die nie ganz weg gingen, aber auch nie ganz lebendig wurden. Dafür hätte ich ja dran bleiben müssen. Mich anstrengen müssen. Den Arsch hoch kriegen müssen. Es wäre unbequem geworden. Immer mal wieder. Vielleicht hätte ich ab und zu auch versagt auf dem Weg dahin. Da ist so ein Sofa doch bequemer. Ein Traum doch sicherer. Doch was ist, wenn ich irgendwann mal alt bin. Wozu hatte ich diese Wünsche, Träume? Warum fand ich das besonders schön?

Jeder Mensch ist einzigartig. Ein einmaliges Samenkorn. Und alle die Wünsche, die ein Mensch hat – ich meine nicht die flüchtigen, die man morgen schon wieder vergessen hat – ich spreche von denen, die einen schon in der Jugend (!) begleitet haben – diese Wünsche, Bilder – sie sind in DIR! Sie sind das, WAS DU SEIN KANNST! Wenn Du es wagst!

Ich wollte schon seit 35 Jahren einmal in meinem Leben optimal trainiert sein. Ich wollte morgens bei Sonnenaufgang am Strand laufen können wie ein Profi – und ich wollte, dass jemand am Hotelzimmer aus dem Fenster schaut und denkt – wow – wer ist das (!) Ich wollte einmal in meinem Leben in den Spiegel schauen und mein Wunderwerk Körper in vollkommener Position erleben. Genährt mit frischer Luft, Bewegung,Früchten & Gemüsen, Freude im Herzen, optimal trainierten Muskeln, einem in Stille trainiertem und daraus tiefenentspanntem Geist, einem strahlenden Lachen und  – mit einem Wort – blendend! Einmal in meinem Leben wollte ich das tun.

Es ist nicht so, als hätte ich es nicht versucht. Mal. Nochmal. Immer kam was dazwischen. Faulheit. Ablenkung. Bequemlichkeit. Tüte Chips. Zu warm. Zu kalt. Aber ich frage Euch – wenn ich es doch schon so lange möchte – warum MACHE ICH DAS NICHT?!?!

Dabei Fehler zu machen, ein Training ausfallen zu lassen, mich ablenken zu lassen – all das ist nicht das Problem! Das Problem ist doch schlicht weg, deshalb NICHT MEHR WEITER ZU MACHEN!!!

Darum gehts!!

Zu erkennen, dass Hindernisse, innerer Schweinehund und und und IMMER auf dem Weg sein werden, den ich da beschreiten möchte. Sie sind TEIL dessen. Sie gehören dazu (!) Und das ist überhaupt kein Problem. Denn aus jedem mal vergeigen kann ich lernen! ABER sie dürfen nicht der Grund sein, am nächsten Tag nicht AUFS NEUE ZU BEGINNEN!!!

Das ist so ein AHA-Moment für mich!

Jeden Moment gibt der liebe Gott uns die Chance, mit egal was vorher war, NEU ZU BEGINNEN! Aufzustehen, den Kopf zu erheben und erneut den ersten Schritt zu machen.

Jetzt.
Jetzt.
Jetzt.
Jetzt.



Mit jeder neuen Sekunde steht Dir die Welt komplett neu offen.
Warte nicht auf einen besonderen Moment.
Kreier ihn Dir selber!
Mache DU SELBST den Moment – genau JETZT – zu DEINEM BESONDEREN MOMENT – beginne JETZT!
Egal wie oft Du es vergeigt hast, trotzdem noch mal an den Kühlschrank gegangen bist, das Training verpeilt hast, wieder zu viel Alkohol getrunken hast – JETZT, genau JETZT kannst den Schritt in eine bessere Richtung machen. Und wenn Du es dann wieder vergeigst – nimm den NÄCHSTEN MOMENT. In JEDER neuen Sekunde Deines Lebens hast Du die Wahl, die Möglichkeit, das zu tun, was besser ist.

Leg los!