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Und jetzt: Das Wetter

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Wetterbericht für den 18.02.2018/NRW

 

 

 

 

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Welchen Sender wähle ich?

Die letzten Tage fuhr ich mit dem Auto zur Arbeit. Meist höre ich dabei eine CD. Ruhige Musik. Aber ab und an mache ich auch das Radio an. Da fiel mir die letzten Tage auf, dass mir manches Lied nicht gefiel. Es brachte mich in eine schlechte Stimmung. Bis ich auf den Gedanken kam – Sender wechseln? Ich also auf einen Knopf gedrückt. Nicht gut. Nächster Knopf. Und  – was war? Da lief ein Lied aus alter Zeit, ich dachte an früher und fing an zu schmunzeln.

Stimmungswechsel durch andere Radiosender? Wie kann das sein? Ich hab es mehrfach versucht. Quasi wissenschaftlich untermauert: Es funktioniert. Und ich dachte – ist das mit den Gedanken nicht ähnlich? Wenn ich mich in unguten Gedanken befinde – also solchen, die man tausend mal denkt, inzwischen schon automantisch und bei denen das Denken darüber wirklich nichts am Thema ändert (oder gar bessert) – kann man da nicht einfach einen anderen Gedanken wählen?

Und dabei bleiben. oder ab und an mal wieder wechseln. Bis man einen neuen, wohltuenden Gedanken hat? Einen, der mich stärkt? Mir Zuversicht gibt? Wärme? Geborgenheit? Lachen? Leichtigkeit?

Das Leben hat ein Radio.
Welche Frequenz wählst Du?

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Nu isses passiert

Was ich nie verstehen konnte. Nie wollte. Und worüber ich oft dachte, wie kann man nur. Haben deine Ohren keine Hoffnung mehr? Ich hab es nie verstanden. Wie man sich freiwillig dem morbiden Charme einer Musik näher des Todes denn des Lebens hinwendet. Und dann. Eben. Seh ich im Reader einen Beitrag. Klicke drauf. Lausche. Und fühl Resonanz.

So steht es also jetzt um mich.

Ich höre jetzt Tom Waits.

Allgemein · Wettbewerb

Wettbewerbsvorbereitung: ‚Hmmm, lecker lecker!‘

Wesentlich für die kommenden vier Wochen wird natürlich neben der (hoffentlich auch stattfindenden) Bewegung die gute Ernährung sein. Also habe ich mich da gleich mal umgesehen und ein bißchen eingekauft. Ich glaube nicht wirklich an Diäten, weil ich denke – was macht der Mensch danach? Ursprünglich war Diät eigentlich die Änderung der Lebensweise – ein Leben lang und kein Bild-der-Frau-Wie-nehm-ich-10-Kilo-in-2-Stunden-ab-Programm. Ich mag frisches Essen, deshalb ist das keine grandiose Umstellung für mich (im Gegensatz zu meinem Konkurrenten :D!). Das gibts nun diese Woche zu essen:

  • 2 Brokoli, Fenchel, Zuchini, Möhren, Tomaten groß, Tomaten klein, Frühlingszwiebeln, Kräuter
  • Feldsalat, Romanasalat
  • Blaubeeren, Himbeeren, Äpfel, Weintrauben, Orangen, Kiwi, Zitronen
  • Fisch, Pute, Huhn (wenig)
  • Schafsmilchjoghurt, Magerquark (wenig)
  • 1 kleines Vollkornbrot
  • Leinöl, Olivenöl
  • Brottrunk
  • Grüner Tee, Pu Erh Tee, Kräutertee, Wasser (nix anderes als ich sonst trinke)
  • Honig *gönn ich mir*

Pffffffft. Ganz schön viel. Mein Kühlschrank ist voll. Mal schauen, ob ich das alles gegessen kriege 😀

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Wir sind Weltenwanderer

Bei allem, was ich im letzten Beitrag schrieb – aufgrund meines Trainings bin ich mir mittlerweile auch in solchen Momenten bewusst – wir habe die Wahl. Es gibt nicht die EINE Realität. In unserem Inneren gibt es viele Räume, die wir betreten können. Nacheinander, nebeneinander, ausgewählt oder aus Gewohnheit, mit schwächender Wirkung oder mit stärkender.

Warum suchen wir dann so oft die schwächenden Räume auf? Die, so wie eben in meinem Beitrag beschrieben – schwächenden, traurigen, die mit Verzweiflung, Angst und Resignation? Auf der gleichen Etage gibt es Räume mit stärkender Wirkung, mit Freude, mit Selbstwert, mit Fülle und Dankbarkeit. Glaubst Du nicht? Rufe Dir einen Moment lang eine Erinnerung hervor, die Dich mit Kraft erfüllt hat, wo Du eine Prüfung geschafft hast, einem netten Menschen begegnet bist, was Leckeres gegessen hast oder oder oder. Was durchfließt Dich da? Eine ganz andere Form der Kraft. Eine flüssige unsichtbare Stärkung.

Wenn Du eine Liste mit solchen Momenten aufschreibst und diese von oben nach unten durch „fühlst“, hast Du zu 100 % einen anderen Emotionszustand als noch vor ein paar Minuten. Einen anderen Energielevel, eine vermehrte Entspanung, eine bessere Sauerstoffversorgung und und und. Kurzum . Du fühlst Dich besser.

WARUM also machen wir das nicht? Warum mache ich das nicht? Wo ich doch um dieses „Werkzeug“ weiß? Warum sitze ich statt dessen auf dem Sofa, meine Gedanken listen die ungelösten Dinge auf und mein Mood-Faktur geht gegen -100.

Warum?

Wir haben die Wahl!

Wir können von einem Zimmer in ein anderes gehen. Vom Dunkel ins Licht. Wir brauchen nur einen Schritt durch die Gedankentür zu machen, unseren Fokus auf das zu legen, was uns mehr Wohlbefinden schenkt. Höre ich da sowas wie „Das ist doch nur Verdrängung!“ Wie? Achso. Das war wohl mein eigener Einspruch 😉

Tja. IST das wirklich Verdrängung? Das würde doch bedeuten, das der Frustraum DIE Realität ist und der „Raum des Wohlbefindens“ nur die zweite Geige spielt. Na, wo steht denn diese Reihenfolge geschrieben? Wer legt fest, welches Deiner (und meiner) Gefühl das wahre ist? Vielleicht verdränge ich ja die ganze Zeit die Realität des WOHLBEFINDENS? Indem ich mich in dusteren Gedanken aufhalte? Vielleicht bin ich ja ein Träumer, WEIL ich vor mich hinfruste und mir runterbete, an welchen Stellen ich wann genau wie versagt habe! Und wäre ein Realist, wenn ich die g a n z e  L i s t e meiner E r f o l g e , schönen Momente, Freuden & Freunde etc. mal von oben bis unten auf meine Tapete pappen würde?! Wir sind Weltenwanderer! Es ist nur ein Schritt. Ein kleiner Schritt. Hinüber zum Licht.

Also was in Gottes Namen treibt uns an, im Dunkeln zu hocken, obwohl die Türe offen steht?