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Vorsätze fürs Fasten?

Eigentlich müsste ich schon längst schlafen. Aber mir geht das Fasten durch den Sinn.
Für die Zeit ab Aschermittwoch hatte ich ein paar Änderungen anberaumt:

Smartphone aus und statt dessen

Wohnung putzen

Beten

Freunde treffen

Kein Brot

Kein Fleisch

Keine Milchprodukte

Tja.
Dann stellte ich vorgestern fest, dass das nicht wiklich geklappt hat . Und dachte: „Mist. Jetzt ist schon der 24.2., bald der 31. und das Fasten ist vorbei. :-/

Und dann – gestern seh ich auf einmal im Kalender – es ist doch der 24. Februar und nicht der 24. März. Ich habe noch mal einen ganzen Monat Zeit!! Zeit, um zu reflektieren, Zeit um zu korrigieren! Große Freude.

Ich merke auch, dass es Teil des Fastens ist, zu erkennen, wo ich menschlich bin, wo ich nicht straight und klar bin, wo ich Geplantes (noch) nicht umsetze. Und dass ich jeden Tag die Chance habe, zu reflektieren und neu anzufangen.

Haleluja!
Das ist eine gute Nachricht!

Ich kann in Ruhe überlegen, was mich abhält, das Geplante umzusetzen. Ich kann in Ruhe überlegen, warum ich schreibe anstatt zu schlafen, warum ich Süßigkeiten bei der Arbeit esse, obwohl ich sechs Wochen keine essen wollte.

Und dann kann ich das ändern. Jeden Tag aufs Neue. Das ist so gut.
Das gilt für alles im Leben.

 

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Welchen Sender wähle ich?

Die letzten Tage fuhr ich mit dem Auto zur Arbeit. Meist höre ich dabei eine CD. Ruhige Musik. Aber ab und an mache ich auch das Radio an. Da fiel mir die letzten Tage auf, dass mir manches Lied nicht gefiel. Es brachte mich in eine schlechte Stimmung. Bis ich auf den Gedanken kam – Sender wechseln? Ich also auf einen Knopf gedrückt. Nicht gut. Nächster Knopf. Und  – was war? Da lief ein Lied aus alter Zeit, ich dachte an früher und fing an zu schmunzeln.

Stimmungswechsel durch andere Radiosender? Wie kann das sein? Ich hab es mehrfach versucht. Quasi wissenschaftlich untermauert: Es funktioniert. Und ich dachte – ist das mit den Gedanken nicht ähnlich? Wenn ich mich in unguten Gedanken befinde – also solchen, die man tausend mal denkt, inzwischen schon automantisch und bei denen das Denken darüber wirklich nichts am Thema ändert (oder gar bessert) – kann man da nicht einfach einen anderen Gedanken wählen?

Und dabei bleiben. oder ab und an mal wieder wechseln. Bis man einen neuen, wohltuenden Gedanken hat? Einen, der mich stärkt? Mir Zuversicht gibt? Wärme? Geborgenheit? Lachen? Leichtigkeit?

Das Leben hat ein Radio.
Welche Frequenz wählst Du?

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Don quichotte?

Ich finde einfach keinen Weg zur graden Linie. Einem einheitlichen Sein. Einem einheitlichen Tun. Einem einheitlichen Blog. Was soll man da machen. Segel streichen. Den Weg in die Hände des Windes legen.

Die letzten Tage hab ich über den roten Knopf nachgedacht. Also den, den andere bei einem drücken. Und man reagiert wie eine Marionette. Weil es einen aufregt. Oder trifft. Nun gibt es ja 1.000 Ansätze, wie man damit umgehen soll. Ignorieren. Erkennen, dass es der eigene rote Knopf ist. Den anderen umarmen. Gewaltfreie Kommunikation. Abstand nehmen. Zuschlagen. Ich hab (fast) alles probiert. Und probiere noch. Bis nun hab ich noch nichts gefunden. Was da wirklich Abstand schafft. Gestern sprach ich mit einem alten Freund. Der erzählte, es geht ihm am A… vorbei, was andere sagen. Oder denken.

Und ich denk – sind das Gene?

Oder was ist das? Dass der eine das hat und der andere nicht? Grad versuch ich mal wieder was Neues. Um unfreundliches Umfeld an mir abprallen zu lassen. Ist noch in der Testphase. Und während ich so versuche, merke ich auf einmal – dass ich selber meinen roten Knopf 10 mal mehr drücke, als es das Außen tun kann. Durch meine Gedanken. Die inneren Dialoge. Die da in meinem Sinn stattfinden. Wiederkehrende Gesprächsfetzen, Worte, die mir in dem Moment nicht eingefallen sind und und und. Und ich frag mich – führ ich nicht im Grunde einen Kampf gegen mich selber?

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*.¸¸.•*¨` betrübt

Letztendlich ist doch jeder allein auf seinem Weg. Denk ich grad so. Eine Partnerschaft geht zu Ende. Vielleicht kommt eine Neue. Eine Zeit lang. Eine Freundschaft zerbricht. Vielleicht kommt einen Neue. Im Laufe der Jahre wechseln die begleitenden Elemente. Doch in den stillen Momenten, wenn man mal in Ruhe in der Wanne liegt, oder an einem Abend auf dem Sofa sitzt – ist da so ein stilles Erahnen – letztendlich ist man doch allein auf seinem Weg.

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Jetzt. Jetzt. Jetzt.

Gestern sah ich ein Video. Darin erzählten Menschen über Motivation. Und mir wurde klar – es ist so vieles möglich. In mir. In Dir. In Menschen. Den ganzen Nachmittag kamen mir so viele Gedanken dazu. Ich saß auf dem Sofa, fühlte, dachte, es war wie ein Aha-Erlebnis nach dem anderen. Innerlich. Wie von Gott durchflutet! Inspiration!

Ist Euch klar, dass Ihr so viel erreichen könnt? Ist Euch klar, dass Ihr Euch nur ein Ziel setzten braucht und den ersten Schritt machen müsst? Ich rede nicht von großen Gesten. Klar. das geht auch. Aber ich meine die ganz normalen Dinge. Die, die sich so viele Menschen wünschen! Etwas schlanker zu sein. Etwas glücklicher zu sein. Ein paar Freunde zu finden. Etwas mehr Sport zu machen. Ich könnte eine ganze Liste aufstellen.

Wie viele Menschen haben diese kleinen oder auch größeren Träume? Welche Träume hast Du? Wie oft hast Du versucht, was daraus zu machen? Wie oft bist Du einen ersten Schritt darauf zu gegangen? Und einen zweiten? Sag mir das. Erzähl mir von Deinen Träumen, erzähl mir von Deinem innersten Wunsch! Schreib mir, was Du schon seit der Jugend im Sinn hattest – Dich aber vielleicht nie getraut hast!

Im Zuge des gestrigen Geschehens erinnerte ich mich an meine eigenen Träume. An Gedanken, Ideen, Wünsche, die ich über Jahrzehnte immer mal wieder hatte. Die nie ganz weg gingen, aber auch nie ganz lebendig wurden. Dafür hätte ich ja dran bleiben müssen. Mich anstrengen müssen. Den Arsch hoch kriegen müssen. Es wäre unbequem geworden. Immer mal wieder. Vielleicht hätte ich ab und zu auch versagt auf dem Weg dahin. Da ist so ein Sofa doch bequemer. Ein Traum doch sicherer. Doch was ist, wenn ich irgendwann mal alt bin. Wozu hatte ich diese Wünsche, Träume? Warum fand ich das besonders schön?

Jeder Mensch ist einzigartig. Ein einmaliges Samenkorn. Und alle die Wünsche, die ein Mensch hat – ich meine nicht die flüchtigen, die man morgen schon wieder vergessen hat – ich spreche von denen, die einen schon in der Jugend (!) begleitet haben – diese Wünsche, Bilder – sie sind in DIR! Sie sind das, WAS DU SEIN KANNST! Wenn Du es wagst!

Ich wollte schon seit 35 Jahren einmal in meinem Leben optimal trainiert sein. Ich wollte morgens bei Sonnenaufgang am Strand laufen können wie ein Profi – und ich wollte, dass jemand am Hotelzimmer aus dem Fenster schaut und denkt – wow – wer ist das (!) Ich wollte einmal in meinem Leben in den Spiegel schauen und mein Wunderwerk Körper in vollkommener Position erleben. Genährt mit frischer Luft, Bewegung,Früchten & Gemüsen, Freude im Herzen, optimal trainierten Muskeln, einem in Stille trainiertem und daraus tiefenentspanntem Geist, einem strahlenden Lachen und  – mit einem Wort – blendend! Einmal in meinem Leben wollte ich das tun.

Es ist nicht so, als hätte ich es nicht versucht. Mal. Nochmal. Immer kam was dazwischen. Faulheit. Ablenkung. Bequemlichkeit. Tüte Chips. Zu warm. Zu kalt. Aber ich frage Euch – wenn ich es doch schon so lange möchte – warum MACHE ICH DAS NICHT?!?!

Dabei Fehler zu machen, ein Training ausfallen zu lassen, mich ablenken zu lassen – all das ist nicht das Problem! Das Problem ist doch schlicht weg, deshalb NICHT MEHR WEITER ZU MACHEN!!!

Darum gehts!!

Zu erkennen, dass Hindernisse, innerer Schweinehund und und und IMMER auf dem Weg sein werden, den ich da beschreiten möchte. Sie sind TEIL dessen. Sie gehören dazu (!) Und das ist überhaupt kein Problem. Denn aus jedem mal vergeigen kann ich lernen! ABER sie dürfen nicht der Grund sein, am nächsten Tag nicht AUFS NEUE ZU BEGINNEN!!!

Das ist so ein AHA-Moment für mich!

Jeden Moment gibt der liebe Gott uns die Chance, mit egal was vorher war, NEU ZU BEGINNEN! Aufzustehen, den Kopf zu erheben und erneut den ersten Schritt zu machen.

Jetzt.
Jetzt.
Jetzt.
Jetzt.



Mit jeder neuen Sekunde steht Dir die Welt komplett neu offen.
Warte nicht auf einen besonderen Moment.
Kreier ihn Dir selber!
Mache DU SELBST den Moment – genau JETZT – zu DEINEM BESONDEREN MOMENT – beginne JETZT!
Egal wie oft Du es vergeigt hast, trotzdem noch mal an den Kühlschrank gegangen bist, das Training verpeilt hast, wieder zu viel Alkohol getrunken hast – JETZT, genau JETZT kannst den Schritt in eine bessere Richtung machen. Und wenn Du es dann wieder vergeigst – nimm den NÄCHSTEN MOMENT. In JEDER neuen Sekunde Deines Lebens hast Du die Wahl, die Möglichkeit, das zu tun, was besser ist.

Leg los!

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Ich nehme die Verantwortung an

Was wäre, wenn ich die volle Verantwortung annehme. Für das, was ich tue. Was ich sage. Was ich vermittel. Was ich ausstrahle. Wie ich stehe. Wie ich gehe. Was ich trage. Was ich lasse. Ich übernehme die vollkommene Verantwortung.

Das ist nicht mit Schuld zu verwechseln. Verantwortung. Ich sage Ja. Zu mir. Zu dem Moment. Zu allem, was ich tu. Lasse. Was ich fühle. Wo ich versage. Was es bei anderen auslöst. Ich sage ja zu der Verantwortung. Über das, was ich ins Leben trage.